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30

Mai

2014

MoCoPay GmbH berechnet 118 Euro für einen angeblichen Anruf an die 11111

Der Drittanbieter MoCoPay berechnet meinem Mandanten einen Betrag von über 118 Euro auf der O2 Handyrechnung - für einen einzigen angeblichen Anruf an die Rufnummer 11111. Das erscheint als unglaubwürdig, weil laut Einzelverbindungsnachweis zur selben Zeit die Mailbox angerufen wurde.

Mein Mandant fand auf seiner O2-Handyrechnung die Abrechnung eines Servicedienstes mit der Rufnummer „11111“. Das verantwortliche Unternehmen trug den Namen „MoCoPay“ und stellte 118,34 EUR für einen knapp eine Stunde dauernden Anruf in Rechnung. Das seltsame dabei war, dass mein Mandant angeblich zur selben Zeit seine O2-Mailbox angerufen hat. Das erschien als widersprüchlich, die O2-Handyrechnung musste daher falsch sein.

 

Drittanbieter MoCoPay GmbH - Abrechnung Servicerufnummer 11111 als Hosentaschenanruf auf der O2 Handyrechnung

Was war geschehen?

 

Auf der Februarrechnung von O2 wurde laut Einzelverbindungsnachweis der Servicedienst 11111 um 20:17:44 Uhr für eine Dauer von 59 Minuten und 27 Sekunden abgerechnet. Der für diesen einzelnen an die 11111 erfolgte Anruf zu zahlende Betrag wurde von O2 mit 118,34 EUR angegeben. Als Servicedienstleister wurde der Drittanbieter MoCoPay GmbH aus Ratingen benannt.

 

Merkwürdigerweise wurde laut O2-Einzelverbindungsnachweis zur selben Zeit die O2-Mobilbox angerufen. Dieser Anruf hat um 20:17:36 Uhr stattgefunden und wies eine Dauer von 3 Minuten und 45 Sekunden auf. Das heißt, noch während mein Mandant seine Mailbox abhörte, hat er gleichzeitig, nur acht Sekunden später, einen weiteren Anruf an die MoCoPay GmbH 11111 getätigt.

 

Mein Mandant war sich sicher, dass er die 11111 nie angewählt hatte, schon gar nicht zur selben Zeit, als er eine Mailbox-Abfrage tätigte. Es war auf den ersten Blick erkennbar, dass die Handyrechnung fehlerhaft war.

 

Widerspruch gegen die Abrechnung der MoCoPay 11111

 

Dementsprechend legte mein Mandant bei O2 Widerspruch gegen die Rechnung ein und bestritt, jemals die MoCoPay GmbH 11111 angerufen zu haben. Er wies darauf hin, dass zur selben Zeit eine Abfrage der Mailbox stattfand, somit also kaum ein weiterer Anruf an die 11111 hätte erfolgen können. Da O2 zwischenzeitlich den gesamten Rechnungsbetrag von seinem Bankkonto abgebucht hatte, ließ er den Betrag der Handyrechnung direkt über seine Bank zurückbuchen und überwies anschließend lediglich den berechtigten Anteil, also den Rechnungsbetrag abzüglich der Kosten für die angebliche Verbindung an die 11111.

 

Aus nicht nachvollziehbaren Gründen ignorierte O2 die Rechnungsreklamation meines Mandanten. Auf den Inhalt des Widerspruchs wurde überhaupt nicht eingegangen, O2 ließ seinem Kunden lediglich eine Mahnung zukommen und bat um Überweisung des restlichen Betrags der Handyrechnung. Auch die MoCoPay GmbH oder den Anruf an die 11111 erwähnte O2 nicht. Es handelte sich nur um ein Standard-Mahnschreiben aus dem Computer.

 

Selbst ein Anruf an die O2-Kundenhotline brachte meinen Mandanten nicht weiter. Der O2-Mitarbeiter an der Hotline bat lediglich um Zahlung des angemahnten Betrags. Zur fehlerhaften Handyrechnung konnte er nichts sagen.

 

O2 verweist auf den Drittanbieter MoCoPay GmbH

 

Erst einige Tage später erhielt mein Mandant ein Schreiben von O2, in dem darauf hingewiesen wurde, dass die MoCoPay GmbH für die Abrechnung der 11111 zuständig sei und sich mein Mandant an dieses Unternehmen wenden müsse. O2 habe damit nichts zu tun und stelle lediglich die Rechnung für MoCoPay.

 

Dem Wunsch von O2 folgend schrieb mein Mandant die MoCoPay GmbH an und widersprach der Abrechnung der angeblichen 11111-Verbindung. MoCoPay teilte nach Erhalt des Widerspruchs lediglich mit, dass man die Abrechnung überprüft habe und alles in Ordnung sei.

 

Schließlich forderte mein Mandant bei O2 ein technisches Überprüfungsprotokoll an. Dieses kam nicht, statt dessen sperrte O2 den Anschluss meines Mandanten. Dieser wendete sich erneut an O2 und wies darauf hin, dass es sich um eine widersprochene Rechnung handelte, O2 also den Anschluss nicht sperren dürfe. Aus unverständlichen Gründen wollte O2 diese gesetzlich vorgeschriebenen Grundsätze nicht anerkennen und hielt die Sperrung aufrecht. O2 teilte meinem Mandanten stattdessen mit, dass zunächst der Anruf an die MoCoPay GmbH 11111 bezahlt werden müsse. Erst dann würde der Anschluss wieder freigeschaltet und dann dürfe sich der Kunde gerne direkt an MoCoPay wenden und um Erstattung des bereits an O2 bezahlten Betrages bitten.

 

Die Kanzlei Hollweck schaltet sich ein

 

Dieses Spiel wollte der O2-Kunde nicht weiter mitspielen und beauftragte mich als Rechtsanwalt um gegen die fehlerhafte O2-Handyrechnung vorzugehen. Ich legte erneut Widerspruch ein und teilte O2 ausführlich mit, dass der MoCoPay GmbH-Posten auf der O2-Rechnung falsch ist. Mein Mandant kennt den Drittanbieter MoCoPay nicht, er hat keinen Vertrag mit MoCoPay abgeschlossen, und er hat nie Leistungen von MoCoPay bezogen. Eine Verbindung an die Zielrufnummer 11111 konnte nie stattgefunden haben, schon alleine deswegen, weil mein Mandant zur Zeit des angeblichen Anrufs noch seine Mailbox abhörte.

 

O2 hat hier die fehlerhafte Handyrechnung erstellt, insofern muss gegen diese Rechnung ein Widerspruch eingelegt werden. O2 ist nach Erhalt des Widerspruchs dazu verpflichtet, eine Rechnungskorrektur vorzunehmen, da ein Mobilfunkkunde Anspruch auf Ausstellung einer korrekten fehlerfreien Handyrechnung hat. Selbstverständlich muss mein Mandant die unberechtigte Forderung nicht bezahlen.

 

Wann darf ein Handy gesperrt werden?

 

Leider erlebe ich es immer wieder, dass Mobilfunkunternehmen rechtlich falsch vorgehen. Auch die hier beschriebene Anschlusssperrung hätte nicht geschehen dürfen. Ein Handyanschluss darf erst dann vom Mobilfunkanbieter gesperrt werden, wenn ein unbezahlter Betrag von über 75 Euro aufgelaufen ist, und es sich dabei um nicht bestrittene Forderungen handelt. Das heißt, wurde gegen eine Rechnung Widerspruch eingelegt, so darf dies nicht zu einer Anschlusssperrung führen.

 

O2 sagt, dass es ein Hosentaschenanruf war

 

O2 behauptete weiterhin, dass es sich bei der Anwahl der 11111 um einen „Hosentaschenanruf“ handeln würde. Das ist eine Verbindung, die sich unabsichtlich in der Hosentasche oder in der Jacke aufbaut. Der Nutzer drückt unbeabsichtigt die Ziffernfolge 11111 und wählt damit die kostenpflichtige Servicenummer der MoCoPay GmbH an.

 

Das erscheint als unrealistisch, da die modernen Smartphones eine Displaysperre haben, die bei den meisten so eingestellt ist, dass diese sich erst nach der Eingabe eines PINs freischalten lässt. Zudem müsste das Tastenfeld zur Anwahl einer Rufnummer extra über das entsprechende Symbol auf dem Handydisplay gedrückt werden. Schließlich müsste die 11111 unbeabsichtigt gedrückt und dann auch noch die grüne Telefonhörertaste zum Starten des Anrufs getätigt worden sein. Dass all dies in der Hosentasche passiert erscheint als unwahrscheinlich. Dies vor allem vor dem Hintergrund, dass sich nahezu wöchentlich Mobilfunkkunden in meiner Kanzlei melden, die einen derartigen Hosentaschenanruf ausgelöst haben sollen. Käme dies ein paar mal im Jahr vor, so könnte es sich um einen Zufall handeln. Da diese Fälle jedoch derart gehäuft auftreten, kann wohl kaum noch von Zufall gesprochen werden.

 

Meist sind 5-stellige Nummern von dem „Hosentaschenanruf“ betroffen.

 

Vor allem bei den hier beschriebenen Hosentaschenanrufen ist nicht immer nur die 99999 betroffen, sondern auch die anderen Rufnummern. Fast immer aber sind es fünfstellige Zielrufnummern an die 11111, 22222, 33333, 44444, 55555, 66666, 77777, 88888, oder die 99999. Besonders häufig werden jedoch die 11111, die 55555 und die 99999 angeblich von den Mobilfunkkunden angewählt. 

Wie kann Ihnen die Kanzlei Hollweck helfen?

 

Bitte überprüfen Sie zunächst, ob Ihr Drittanbieter-Problem mit Hilfe meiner für Drittanbieter-Fälle speziell entwickelten schriftlichen Rechtsberatung "Drittanbieter auf der Mobilfunkrechnung" gelöst werden kann. Es handelt sich hierbei um eine vollständige und ausführliche Rechtsberatung zum Thema „Drittanbieter“. Da ich seit vielen Jahren Drittanbieter-Fälle als Anwalt rechtlich betreue, habe ich eine Methode entwickelt, mit deren Hilfe jeder selbst gegen unberechtigte Drittanbieterpositionen auf seiner Handyrechnung vorgehen kann. Diese Rechtsberatung steht Ihnen in gedruckter und in elektronischer Form als eBook zur Verfügung. Ausführliche Informationen erhalten Sie hier:

 

Rechtsberatung: "Drittanbieter auf der Mobilfunkrechnung"

 

In dieser Rechtsberatung finden Sie eine Anleitung, die Schritt für Schritt aufzeigt, wie Sie Widerspruch gegen Ihre Handyrechnung einlegen, wie Sie den Drittanbieter kontaktieren und dessen Forderungen widersprechen, und wie Sie letztendlich eine Stornierung der Drittanbieterbeträge erreichen können. Möchten Sie den Handyvertrag vorzeitig kündigen, so wird Ihnen auch hierzu die rechtlich korrekte Vorgehensweise geschildert. Diese Beratung stellt damit eine für Sie günstige Möglichkeit dar, um fehlerhaften Abrechnungen widersprechen zu können.

 

Online-Ratgeber

 

Bitte lesen Sie auch den Online-Ratgeber auf meiner Homepage. Dort beschreibe ich die Drittanbieter-Problematik sehr ausführlich. Evtl. helfen Ihnen diese Informationen bereits etwas weiter:

 

Online-Ratgeber "Drittanbieter"

 

Kostenlose Erstanfrage

 

Sollten Sie mich direkt als Rechtsanwalt beauftragen wollen, so können Sie mir gerne eine kostenlose und unverbindliche Erstanfrage zukommen lassen. Ich überprüfe Ihren Fall, und teile Ihnen mit, ob ich Ihnen helfen kann, und wie hoch die Gebühr hierfür wäre. Durch eine Erstanfrage entstehen Ihnen keine Kosten. Weitere Informationen zur Erstanfrage finden Sie hier:

 

Kontakt Kanzlei Hollweck – Erstanfrage

 

Wichtige Informationen im Rahmen einer Erstanfrage:

 

Wenn Sie eine unverbindliche Erstanfrage an mich stellen, so bitte ich Sie um Beantwortung der folgenden Fragen. Diese erleichtern mir eine Beurteilung Ihres Anliegens.

 

  • Wer ist Ihr Mobilfunkanbieter?
  • Welche Drittanbieter werden auf Ihrer Handyrechnung abgerechnet, und seit wann?
  • Können Sie sich erklären, wie es dazu kam?
  • In welcher Höhe wurden Drittanbieter-Beträge abgebucht?
  • Haben Sie der Mobilfunkrechnung schriftlich widersprochen?
  • Haben Sie die Mobilfunkrechnung über Ihre Bank zurückbuchen lassen?
  • Hat sich der jeweilige Drittanbieter mit einer Rechnung oder Mahnung bereits direkt an Sie gewandt?
  • Wurde ein Inkassobüro eingeschaltet?

 

Ich würde mich freuen, wenn ich Ihnen durch den Online-Ratgeber auf meiner Homepage, durch das hier vorgestellte Buch, oder durch eine Erstanfrage weiterhelfen konnte.

 

Rechtsanwalt Thomas Hollweck

Verbraucheranwalt in Berlin

 

 

Der Drittanbieter MoCoPay GmbH verlangt für einen angeblichen Anruf an die Servicenummer 11111 einen Betrag von 118 Euro und rechnet diesen über die O2 Handyrechnung ab.
Link zurück zum Blog Verbraucherrecht. Rechtsanwalt Thomas Hollweck aus Berlin ist auf das Verbraucherrecht und den Verbraucherschutz spezialisiert.
Link zurück zu den kostenlosen Ratgebern der Kanzlei Hollweck. Ratgeber aus dem Bereich Telekommunikationsrecht, Drittanbieter etc. Rechtsanwalt für Verbraucherschutz in Berlin.
Link zur Startseite von Rechtsanwalt Thomas Hollweck. Die Kanzlei Hollweck geht gegen unberechtigte Forderungen von Drittanbietern auf Handyrechnungen vor.
Kann die Rufnummer 11111 durch einen Hosentaschenanruf angewählt werden? Der Drittanbieter behauptet das und rechnet seine angebliche Forderung über die O2 Handyrechnung ab.

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Kommentare: 44
  • #1

    Martin (Sonntag, 29 Juni 2014 08:31)

    Ich hatte auch die 11111 auf meiner Handyrechnung. O2 behauptet, dass ich nachts um 4 eine Stunde lang mit der 11111 telefoniert haben soll. Das ist Unsinn, nachts um 4 schlafe ich, meine Frau liegt neben mir. Die hätte sich bestimmt gewundert, wenn ich eine ganze Stunde lang neben ihr geredet hätte. Mein iPhone liegt nachts neben mir auf dem Nachttisch und ich glaube kaum dass da jemand anderes ran geht. Wie kommt O2 auf so eine Idee? Das ist doch blanker Unsinn! Warum überprüft niemand die Rechnungen bei O2? Ich werde den Anruf an die 11111 auf keinen Fall bezahlen, sondern bald die Kündigung an O2 erklären wenn die den Betrag nicht von meiner Rechnung löschen.

  • #2

    Thorsten K. (Mittwoch, 02 Juli 2014 09:47)

    Base hat für ein Telefonat an die 444444444 auf meine Handyrechnung einen Betrag von 59,68 Euro gesetzt, an einem Donnerstag um 14.37 Uhr. Da war ich in einer Besprechung und meine Kollegen können bezeugen dass ich während dem Meeting definitiv nicht am handy gequatscht habe. Dennoch soll ich angeblich exakt 1800 Sekunden an die 444444444 angerufen haben. Wie soll das denn gehen, und warum behauptet Base dass es ganz genau 1.800 Sek gewesen sein sollen. Ich habe der Rechnung widersprochen aber base hält mich für blöd und meint weiterhin, dass ich für diesen Anruf verantwortlich sein soll. Muss dann wohl ein geist gewesen sein der da angerufen hat, oder die handyrechnung ist absichtlich gefälscht. Wenn man hier die anderen Kommentare liest drängt sich einem ja echt der verdacht von Betrug auf. Hier sollen die rechnungen erhöht werden, das ist das einzige Ziel, sonst nichts. Übrigens steckt laut Base auch der Dritanbieter Mocopay hinter der Rufnummer 444444444. verrückt. Ich frage mich wieviel gewinn Mocopay mit diesen ganzen Aktionen erzielt?

  • #3

    Anna Jansen (Mittwoch, 16 Juli 2014 11:03)

    Auf meiner eplus Rechnung erschien ebenfalls ein Betrag von exakt 59,6884 € für ein Gespräch von 30 Minuten das ich geführt haben sollte zu einem Zeitpunkt zu dem das Handynachweislich (ich habe Zeugen!) in einem Spint eingeschlossen und ich in mich in einem Schwimbecken befand!

  • #4

    Nele (Sonntag, 20 Juli 2014 10:10)

    Mocopay hat auch bei mir die 11111 auf die Handyrechnung gesetzt. Mein Anbieter O2 behauptet es war ein Hosentaschenanruf. Ich habe mein Handy über eine 6-stellige PIN geschützt, so dass es als sehr sehr unwahrscheinlich erscheint, dass diese PIN in der Hosentasche? von alleine eingegeben wurde. Dann soll nur durch die Reibung in der Hose der Ziffernblock aktiviert und die 11111 gewählt worden sein? Wie bitte soll das funktionieren? Ich trage mein Handy zwar oft in der Hosentasche, aber dass sich auf diese Weise das Handy an die 11111 anwählt grenzt in der Wahrscheinlichkeit gegen Null. Ich habe jetzt bei O2 und bei Mocopay Widerspruch gegen die Rechnung eingelegt und genau geschildert, warum ich auf keinen Fall einen Hosentaschenanruf getätigt haben kann. Hoffentlich stellt sich O2 oder Mocopay nicht quer, ich werde die Rechnung auf gar keinen Fall bezahlen!!

  • #5

    Barbara F (Dienstag, 29 Juli 2014 17:08)

    Ich kann mich einreihen, habe angeblich die Nr 55555 angerufen und als ich mein Prepaid Handy Eplus benutzen wollte, kam die Ansage, dass ich kein Guthaben mehr drauf hätte, weil das ganze Guthaben von Mocopay verbraucht worden war. Als ich online diese Nr. gesehen habe, pro Min 1,99 habe ich bei meinem Provider nachgefragt, was das überhaupt für eine Nummer ist. Es wurde mir Mocopay genannt. Immerhin war eplus so kulant und hat mir einen Teil der Kosten erstattet. Aber wie der Anruf zustandegekommen ist, kann ich nicht sagen. Angerufen habe ich dort jedenfalls nicht. Habe an Mocopay geschrieben und eine Erklärung gefordert.

  • #6

    luxman (Montag, 18 August 2014 18:14)

    Ich hatte ein ähnliches Problem, ca. 100 Euro standen unberechtigt bei mir auf der Telekom-Rechnung. Ich habe mich an die Telekom gewandt, mit Hilfe der Musterbriefe die der Anwalt in seinem Buch vorstellt. Das hat funktioniert! Ich war echt begeistert, die Telekom hat mir die Fehlbeträge erstattet, eine Rechnung vom Drittanbieter kam bislang nicht. Zumindest bei der Telekom klappt die Anleitung, die der Anwalt geschrieben hat, sehr gut. Dennoch ein Witz dass so etwas in unserem Rechtsstaat überhaupt möglich ist. Warum können fremde Firmen sich einfach auf meine Handyrechnung setzen, ohne dass das rechtlich kontrolliert wird?

  • #7

    Siebert F. (Dienstag, 19 August 2014 12:23)

    Auf meiner O2-Rechnung steht "Anruf zu 77777/MoCoPay GmbH" und kostet netto 55,1849 Euro. Der Anruf hat angeblich 00:32:07 Minuten gedauert und fand um 11:32:04 Uhr statt. Völlig unmöglich, da ich zu dieser Zeit im Dienst war und keine halbe Stunde mit einer mir völlig unbekannten Rufnummer 77777 telefonieren konnte. Habe Widerspruch eingelegt, O2 schreibt zurück dass man mir glaubt(!), dass ich die Nummer nicht gewählt habe, ich den Betrag aber dennoch bezahlen muss(!), da es sich um eine versehentliche Verbindung handeln kann: "Durch eine vergessene Tastensperre kann unter Umständen versehentlich eine Verbindung hergestellt werden." (Originalzitat O2). Das ist Unsinn, aber lassen wir O2 in dem Glauben, ich zahle diesen Rechnungsbetrag natürlich nicht.

  • #8

    Kerstin (Mittwoch, 20 August 2014 14:17)

    Bei mir ist es noch etwas krasser. Ich hatte 2 Verträge bei O2 und bei dem einen wurden 102,50 € brutto durch MoCoPay aufgelistet. Ich habe Widerspruch eingelegt. O2 sagt, es wäre alles korrekt. Mocopay angeschrieben, auch da kam zurück es wäre alles korrekt. Rechnung war vom 30.04.2014. Seitdem prügelt ich mich mit O2 rum. Sie haben mir das Internet auf beiden Handys gesperrt, woraufhin ich sie aufmerksam machte, es beträfe nur die eine Nummer, Speere wurde aufgehoben. Dann Androhung von Vollsperrung und Schufaeintrag. Wieder darauf hingewiesen, dass das nicht rechtens ist. Keine Vollsperrung. Den betreffenden Vertrag gekündigt (30 Tage Frist), wurde akzeptiert. Weiterhin der hohe Betrag auf meiner Rechnung. Zum Anwalt gegangen (Anfang Juni), bisher keine Reaktion von O2 auf das Anwaltsschreiben. Nach wie vor hohe Rechnung. Mehrfach versucht das telefonisch selber mit O2 zu klären. Keine Chance. Man bekommt nur freche Antworten, ich solle doch einfach den offenen Betrag bezahlen, dann wäre doch das Problem gelöst!! Noch dazu hat die Dame nach dieser unfassbaren Aussage einfach aufgelegt. Vorgestern neuer Brief von O2, es gäbe einen offenen Betrag. Wenn ich den nicht bis zum 30.08.2014 begleiche, droht wieder eine Vollsperrung und eine Schufa Androhung. Gerade erneut ein Fax losgeschickt, dass das nicht rechtens ist, da es gar nicht um den noch bestehenden Vertrag geht. Gleich zu Anfang hatte ich auch die außerordentliche Kündigung ausgesprochen, welche ignoriert wird, egal wie oft ich die bisher ausgesprochen habe (dieser Vertag läuft leider noch bis Anfang 2016). Ich habe sämtliche Empfehlungen von dieser Homepage genutzt, auf alle rechtlichen Sachlagen hingewiesen, aber O2 bleibt komplett stur. Ach ja, sie haben natürlich auch auf einen Hosentaschenanruf verwiesen. Gleich nach der hohen Rechnung hatte ich auch Drittanbietersperren einrichten lassen, was aber nicht gemacht wurde. Also habe ich mal tatsächlich die 11111 angerufen. Erst kommt eine Ansage, die rund 2 Minuten dauert, dann muss man die Tasten 1,2,3 oder 4 drücken, um überhaupt den Dienst in Anspruch nehmen zu können. Drückt man keine dieser Tasten, kommt wieder die Stimme und sagt einem, mann müsse auswählen. An dem Punkt habe ich dann aufgelegt. Auch dies hatte ich O2 berichtet mit dem Hinweis, dass ich diesen Posten, sollte er auf meiner Rechnung auftauchen, natürlich nicht bezahlen würde, da die Drittanbietersperre nicht auf Verlangen eingerichtet worden war. Selbstverständlich tauchte der Posten auf der nächsten Rechnung auf. Soweit ich weiss, dürfen Warteschleifen nicht berechnet werden. Also wird auch hier das Gesetz sauber ignoriert. Und die intelligente Hosentasche möchte ich mal sehen, die genau zum richtigen Zeitpunkt die nötigen Tasten drückt :-) . Mocopay war bislang nicht in der Lage mir zu beweisen, dass ich diesen Anruf tatsächlich getätigt habe. Stattdessen bekam ich einen Brief, in dem sie mir die angeblichen Minuten, die ich den Service benutzt haben soll in Sekunden aufgelistet haben :-) Ohne Worte das Ganze.

  • #9

    Gerhard (Montag, 01 September 2014 20:35)

    Ich erhielt eine SMS die angeblich von DHL sein sollte mit dem Text "Ihr DHL Paket wurde für Sie abgegeben." und einem Link zum betätigen. Anschließend wurde mir aber keinerlei Nachricht von DHL über ein Paket, das für mich angeblich abgegeben wurde, zugestellt. Stattdessen erschien auf meiner O2-Rechnung ein Betrag von 149 Euro von der Firma "Gamesrocket". Ich kenne Gamesrocket nicht, O2 schreibt mir aber dass ich die Gamesrocket-Forderungen bezahlen muss. Ich vermute dass diese Rechnungsbeträge mit der SMS über das DHL-Paket zusammenhängen. Kann mir aber in keinster Weise erklären wie das alles technisch zusammenhängt. Ich hatte in letzter Zeit weder etwas über DHL bestellt, noch ein Paket erwartet, noch kenne ich Gamesrocket oder überhaupt andere Drittanbieter. Sehr seltsam das alles. Ich hoffe noch auf eine Klärung mit O2.

  • #10

    Silence (Mittwoch, 17 September 2014 21:00)

    In diese Reihe kann ich mich einreihen, ich wurde mehrfach von der 11111 begrüßt, ebenfalls abgerechnet durch die hier schon vielfach benannte MoCoPay GmbH. Angeblich rief ich die 11111 sogar dann an, als ich im Flieger über den Wolken saß (Geschäftsreise). MoCoPay und O2, beide stellen auf stur, die Beträge für die Anrufe sollen von mir bezahlt werden...

  • #11

    Mark (Freitag, 24 Oktober 2014 16:12)

    Nachdem ich einen außergewöhnlich hohen Rechnungsbetrag von 99,50 Euro auf der Rechnung bemerkt hatte, habe ich die auf der Rechnung angegebene Hotline meines Mobilfunkanbieters "o2" angerufen. Dort wurde mir folgende Erklärung für das Zustandekommen des Drittanbieter-Betrages mitgeteilt:

    Bei nicht aktivierter Tastensperre wurde die Rufnummer des Drittanbieters gewählt, z. B. weil sich das Handy "ungesichert" in einer Hosentasche befand. Den Drittanbieter-Betrag müsste ich zahlen, weil "o2" mit dessen Erhebung nichts zu tun hat, diesen lediglich vom Drittanbieter an mich weitergibt und beim Drittanbieter gewissermaßen in Vorleistung geht. Diese Zahlungspflicht bestünde auch dann, wenn die Verbindung unabsichtlich, unwissentlich und/oder ungewollt zustande gekommen war.

    "o2" erklärte sich bereit, mir 20 % des Drittanbieter-Betrages zu erstatten; für eine vollständige Erstattung müsste ich mich an den Drittanbieter wenden und mich mit ihm einigen. An den Drittanbieter habe ich mich bereits gewandt, jedoch ohne ein mir entgegen kommendes Ergebnis.

    Auf diese Erklärung für das Zustandekommen der Drittanbieter-Forderung auf meiner Handyrechnung bin ich außerdem bei einer Suche im Internet gestoßen. In einigen Internet-Foren berichten Nutzer von ähnlichen Vorfällen, bei denen von ihrem Mobiltelefon ohne ihr Wissen eine Kurzwahlnummer gewählt worden war, was zu Verbindungsgebühren von 1,99 Euro pro Minute (einschließlich Mehrwertsteuer) geführt hatte, in den meisten Fällen allerdings nicht zu Rechnungsbeträgen von knapp 100 Euro wie in meinem Fall. Als Ursache für das Zustandekommen der Verbindung nehmen diese Foren-Nutzer einen sog. Hosentaschenanruf an, bei dem ein in einer Hosentasche befindliches Handy bei nicht aktivierter Tastensperre selbsttätig eine Kurzwahlnummer anwählt und daraufhin eine Verbindung zustande kommt, die zu Gebühren führt, die in Summe je nach Länge des unbeabsichtigten "Gesprächs" mehr oder weniger hoch sind.

    Da ich zum Zeitpunkt des fraglichen "Gesprächs" mit dem Zug und anderen öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs war und nicht telefoniert habe - meine Reisebegleitung könnte bestätigen, dass ich zur fraglichen Zeit im Zug in ihrem Beisein keine einzige Sekunde lang telefoniert habe -, blieb mir nur ein Blick in die Liste der gewählten Rufnummern in meinem Handy: Tatsächlich ist dort eine Kurzwahlnummer angegeben, die von meinem Mobiltelefon (angeblich) gewählt wurde, allerdings nicht die im Einzelverbindungsnachweis zur Telefonrechnung angegebene Nummer 11111, sondern die Nummer 111111. Vermutlich dürfte das jedoch fernmeldetechnisch für das Zustandekommen einer Verbindung kaum von Bedeutung sein, so dass vielleicht auch die Kurzwahl 1111111 oder 11111111 zu entsprechenden Mobilfunkverbindungen führen würde, die alle auf die Nummer
    11111 verweisen.

    Einige Minuten vor der fraglichen Kurzwahlverbindung habe ich ein normales Telefonat geführt und das Handy danach in meine Jackentasche - nicht in die Hosentasche - gesteckt. Normalerweise aktiviert sich dann nach einer Minute die automatische Tastensperre, sofern ich diese nicht schon manuell aktiviert haben sollte. Wie wahrscheinlich es ist, dass innerhalb der ersten Minute nach dem normalen Telefonat, d. h. vor dem Aktivieren der automatischen Tastensperre, von selbst eine 1 gedrückt wurde, und dann wieder, und dann noch mal usw., und anschließend unbeabsichtigt die Ruftaste betätigt wurde, kann ich nicht einschätzen, auch wenn auf meinem Mobiltelefon die Tasten "1" und "Rufen" benachbart sind. Und ob dann tatsächlich eine 50-minütige Verbindung zustande kam - oder vielleicht nur eine 10-minütige; oder nur eine zweiminütige? -, kann ich ebenfalls nicht einschätzen.

  • #12

    Julia V. (Dienstag, 11 November 2014 14:41)

    Von mir wollte O2 ebenfalls einen Betrag von einmal 65,77 Euro und einmal 89,12 Euro, angeblich für zwei Anrufe an die 11111. Abgerechnet hat die mir unbekannte Firma MoCoPay. Ich soll angeblich ganz kurz hintereinander diese Rufnummer 11111 angerufen haben, und das zu einer Zeit, in der ich ganz normal auf der Arbeit war. Ich bin beratend tätig und habe einen Kunden nach dem anderen. Ich frage mich was passiert wäre wenn ich in dieser Zeit wirklich mal so lange telefoniert hätte. Meine Chefin wäre durchgedreht und hätte mich hochkant hinausgeschmissen, die versteht eh keinen Spaß. O2 antwortete mir, dass es der typische Hosentaschenanruf gewesen sei. Ich habe laut O2 das Handy in meiner Jacke gehabt und dabei hat sich die Tastensperre gelöst und das Handy hat sich zwei mal von ganz alleine in diese Nummer eingewählt. O2 glaubt mir nicht, dass ich diese seltsame 11111 nie angerufen habe. Ich werde mich jetzt noch einmal direkt an MoCoPay wenden und die Sachlage schildern. Kommt dabei kein Ergebnis heraus, überlege ich, den Vertrag mit O2 zu kündigen, da ich mich wirklich sehr über dieses Verhalten ärgere! Ich fühle mich als Kundin nicht ernst genommen, man erzählt mir Geschichten die nicht stimmen können und glaubt mir nicht, obwohl ich eindeutige Beweise für mein Nichttelefonieren habe.

  • #13

    Heidi K. (Dienstag, 18 November 2014 15:07)

    Ich habe Aldi Talk für mein Handy.
    Anfang November hatte ich nicht mehr viel Guthaben auf meiner Karte und mir deshalb 30Euro nachgeladen.
    Am 13 November hatte ich noch über 30 Euro Guthaben und als ich am 15. November telefonieren wollte hieß es Null Euro auf meinem Guthaben Konto.
    Hab mein Anrufprotokoll überprüft und da tauchte die Nr. 11111 auf die ich angeblich angerufen haben soll und zwar am
    15.11.2014 12 Uhr 01
    Um diese Zeit war ich mit unserem Hund draußen und hatte gar kein Handy.
    30 Euro sind für mich viel Geld, beziehe nur eine kleine Witwenrente und ein bisschen eigene Rente.



    15.11.2014 12 Uhr 01

  • #14

    Sir Lancelot (Dienstag, 25 November 2014 16:06)

    Ich wurde auch ein O2-Opfer, kann mich in die Reihe einordnen, soll fast 100 Euro für einen Anruf an die 11111 bezahlen und MoCoPay steht auf meiner Handyrechnung :-(

  • #15

    O2 Lästerer (Samstag, 06 Dezember 2014 11:10)

    Vielleicht braucht Telefonica einfach mehr Geld? Spanien geht es ja wirtschaftlich nicht allzu gut, und die Telefonica ist ein spanisches Unternehmen. Seitdem Telefonica O2 übernommen hat, muss ich leider feststellen, dass O2 immer kundenunfreundlicher geworden ist. Und nun diese Abzocke mit den Mocopay Abbuchungen auf O2 Rechnungen. Auch mir ist das passiert, ich sollte 95 Euro bezahlen, habe aber widersprochen und nicht bezahlt!! Ich kann mir vorstellen, dass O2 über Mocopay einen nicht unerheblichen Anteil seiner Einnahmen erzielt. Was denkt ihr? Wenn O2 mehrere Millionen Kunden hat, und mit E-Plus/Base verdoppelt sich die Anzahl noch einmal, und nur ein Viertel aller Kunden erhält Rechnungen von Mocopay mit jeweils 100 Euro oder so, dann ergibt das pro Monat einen nicht unerheblichen Betrag im Bereich von hunderten von Millionen Euro!!! Hat das schon einmal jemand bedacht? Man setze also einfach einen Betrag von ca. 100 Euro auf die Handyrechnung, und die meisten werden es bezahlen weil sie wegen 100 Euro nicht vors Gericht gehen. Und 100 Euro mal mehrere Millionen Kunden pro Monat ergibt eine wirklich beträchtliche Summe!! Gut, Mocopay bekommt davon bestimmt auch einen Anteil, aber das meiste geht sicherlich an Telefonica/O2. Mit einem solchen Trick kann man ein Unternehmen natürlich gut über Wasser halten und dadurch auch die finanzielle Basis von Telefonica für die E-Plus/Base-Übernahme schaffen. Schon eine verrückte Welt. Wenn O2 doch von diesen ganzen Mocopay-Einnahmen wenigstens ein bisschen was in den Kundenservice stecken würde!!!

  • #16

    Noch eine (Donnerstag, 05 Februar 2015 19:06)

    Hallo,

    dann reihe ich mich mal ein, die Geschichten ähneln sich ja:

    Auf meiner aktuellen Rechnung ist der (vergleichsweise geringe), gleichwohl nicht zu erklärende Betrag von € 5,0168 + MwSt. für einen Anruf von 2 Minuten, 2 Sekunden an "11".

    Auf meinem Anrufprotokoll steht für die angegebene Uhrzeit tatsächlich ein von meinem Handy Anruf an die "11833". Auf Recherche, was das bitte schön für eine Nummer sein soll, fand ich folgendes:

    "Der Münchener Mobilfunker o2 hat einen neuen Dienst namens "Call Completion after Call Announcement" (CCaC) eingeführt, der in den nächsten Wochen sukzessive an den Anschlüssen aller Prepaid- und Postpaid-Kunden eingestellt wird. Das teilte die deutsche Telefónica-Marke in ihrem hauseigenen Support-Forum mit.
    (...)
    telegate-Auskunft schlägt mit 1,99 Euro pro Minute zu Buche

    Wird die Taste 1 gedrückt, erfolgt zunächst eine Preisansage, die über die Gebühren der von telegate betriebenen Auskunft 11881 informiert. Dieser Auskunftsdienst kostet derzeit stolze 1,99 Euro pro Minute. Nach der kostenlosen Preisinformation erfolgt die Weiterleitung zur Auskunft 11881, bei der ab Annahme des Gesprächs dann die besagten Gebühren anfallen.

    Der CCaC-Dienst, der allen Kunden automatisch aktiviert wird, kann nach Angaben eines o2-Mitarbeiters nicht wieder abbestellt werden. Zur Vermeidung hoher Kosten für einen Anruf bei der Auskunft sollte daher das Drücken der Taste 1 tunlichst unterlassen werden, wenn dieser nicht explizit gewünscht ist. (...)"

    Hierzu kann ich sagen, dass ich direkt vor diesem angeblichen Anruf einen Anruf getätigt habe, auf der ich die Nachricht "Diese Nummer ist uns nicht bekannt" erhalten habe. Ich habe mich darüber gewundert, weil das die Telefonnummer meiner Tierarztpraxis ist, die sich ja eigentlich nicht ändert. Ich wollte das Ganze dann zuhause noch einmal überprüfen und habe AUFGELEGT!!!
    Den nächsten Anruf ansonsten von meinem Handy habe ich laut meinem Handyprotokoll dann zwei Minuten später getätigt. Zum Glück, muss man wohl sagen ...

    Ich habe eine Tastensperre, die sehr schnell aktiviert wird und kann von daher zu 100% versichern, dass es technisch unmöglich ist, dass ich "aus Versehen" auf die 1 zur Weiterleitung an diese exorbitant teure Auskunft gekommen bin.

    Des Weiteren ist mein Handy recht laut eingestellt. Ich habe wie gesagt zwei Minuten nach dem Anruf, der in eine leere Nummer lief, eine andere gewählt und in dieser Zeit mein Handy nicht weggelegt.
    Wäre eine Verbindung zustandegekommen, bei der es gar eine Ansage gegeben hätte, hätte ich dies gehört.

    Mein Anruf bei der O2-Hotline ergab dieselbe Standardantwort, wie wohl bei vielen hier: Hosentaschenanruf.
    Wie bei vielen der anderen Schreiber hier, kann ich garantieren: Nein.


    Für mich stinkt das zum Himmel und ich denke, hier handelt es sich um ganz klare Betrugsversuche.
    Gerade bei so relativ geringen Summen wie bei mir werden die meisten zahlen und keinen Anwalt einschalten.

    Das ist doch unglaublich - wieso sind die Verbraucherschutzzentralen noch nicht hellhörig geworden bei so vielen ähnlich gelagerten "ominösen" Anrufen!!????

  • #17

    Noch eine (Donnerstag, 05 Februar 2015 19:30)

    PS: Möchte gar nicht wissen, wie viele Anrufe im kleinstelligen Betrag wie bei mir € 6,-- O2 Kunden in Rechnungen stellt und als "Hosentaschenanruf" bezeichnet und die Kunden dann einfach zahlen, weil sie sogar selber denken, sie könnten vielleicht auf irgendeine Taste gekommen sein.

    Für mich ist das hier wirklich eine Sache für den Verbraucherschutz, die dringend mal näher angesehen werden muss. Das STINKT ZUM HIMMEL!!!!

    Ich werde gegen diese € 6,-- nicht vorgehen, habe aber gerade meine Kündigung bei O2 abgegeben - und hänge seit 14 Minuten in der Warteschleife, um sie telefonisch zu bestätigen (wenn telefonisch nicht bestätigt durch mich binnen 10 Tagen, ist sie nicht wirksam. Noch so eine nette Geschichte: Was ist, wenn man da in den nächsten 10 Tagen nicht durchkommt?!?).
    Und seit wann kann man einen Vertrag nur kündigen, wenn man die Kündigung telefonisch bestätigt!?

    Die ticken doch nicht mehr ganz sauber ..

  • #18

    Maxelmann (Dienstag, 28 April 2015 14:53)

    Alles was man hier liest kommt einem seltsam bekannt vor. Wir haben mehrere Verträge mit E-Plus und bei einem haben wir jetzt auch diese rätselhafte Abbuchung von 39,89 € durch angeblichen Anruf an die 11111. Auch von unserer Nummer wurde diese definitiv nicht angerufen. Bei einem Kontakt zur Hotline von E-Plus wurden auch wir mit dem Hinweis, daß es sich um einen "Hosentaschenanruf" handelte :-) unhöflich abgespeist. Die Mitarbeiter bei der Hot-Line sind alle gut geimpft, wohl immer diesen Spruch loszulassen. Doch wer glaubts wirklich? Denn wie vorangegangene Kommentare schon richtig bemerken, 5 mal die 1 durch Zufall und dann auch die Telefontaste...kaum glaubhaft. Aber komisch nur, wir sind schon lange Base und dann E-Plus Kunde, hatten noch nie Probleme. Aber jetzt sind E-Plus und O2 zusammen, von O2 liest man schon seit längerem über den Vorfall mit 11111. Ob das alles Zufälle sind???? "Wer's glaubt wird selig"

  • #19

    Betroffener (Dienstag, 19 Mai 2015 17:26)

    Auf meiner O2 Rechnung für mein still gelegtes Telefon taucht nur 1 Posten auf - ich soll Samstags die 44444 angerufen haben 30:01 min und dafür 51,8403 € zahlen. Dahinter steckt mr. next id GmbH aus Hamburg. Hotline völlig sinnlos - Verweis auf die Postanschrift an die ich gerne einen Brief schreiben könne. Ich denke auch dass es sich hier um massenhaften Betrug handelt

  • #20

    einOpfer (Sonntag, 24 Mai 2015 11:51)

    Ich wurde letztes Jahr von Mocopay betrogen. Das lief (es rauszukriegen hat mich eine längere Suche gekostst) über eine "Sprachmitteilung", eine den meisten eher unbekannte Funktion. Es bimmelt mitten in der Nacht, im Schlaf drückt man auf eine Taste um das abzustellen - und der Gebührenzähler läuft an.


    Was nutzen alle diese Beschwerden hier, wenn keiner gegen diese Betrüger rechtliche Schritte unternimmt?

  • #21

    Ewald Anken (Samstag, 20 Juni 2015 10:21)

    Ich habe bei Ihnen keinen Vertrag abgeschlosen!
    Darum bitte ich sie keine Geld über meine Handy Rechnung abzubuchen.
    Sonsd werde ich Rechlich gegen sie Vorgehen!

    Guß
    Ewald Anken

  • #22

    Parissa (Dienstag, 06 Oktober 2015 21:44)

    was kann man dagegen tun?

  • #23

    Holger (Donnerstag, 08 Oktober 2015 14:37)

    Auch ich habe am 18.09.2015 über O2 eine Rechnung von 41,8067€ der Rufnummer 11111 erhalten.Habe MoCoPay angerufen um das zu klären.soll es schriftlich machen. Habe dem Kundenbetreuer gesagt daß das eine Abzocke ist worauf er meinte "Wenn Sie meinen" Ich will sagen die wissen genau das es so ist.O2 sagt ich muß bezahlen. Werde die Rechnung erst einmal zurück buchen. Holger Keip

  • #24

    Michael (Donnerstag, 08 Oktober 2015 17:32)

    Ich hatte das gleiche Problem. -->Einspruch fristgerecht machen -->Rückinaksso mit Kostenpflichthinweis für Provider ankündigen -->Rückinkasso veranlassen. Prüfung, ob Drittanbieterfakturierung in den AGB des Providers zugelassen ist (meist ist das nicht) -->vom Drittanbieter die Fakturierung er angeblich erbrachten Leistung verlangen --> vom Provider das technische Prüfprotokoll nach TKG verlangen --> von keinerlei Schreiben des Providers oder Drittanbieters beiiren lassen und immer Rückinkasso unter vorheriger Ankündigung veranlassen. Nach dem dritten Rückinkasso von mir wurde die Mahnung eingestellt.

  • #25

    Jonny (Dienstag, 27 Oktober 2015 13:13)

    Oktober 2014 während meiner Arbeitszeit soll ich eine Stunde mit der 99999 der Net Mobile AG telefoniert haben. Vollkommen unmöglich, das hätten meine Kollegen bemerkt und außerdem ist die Nutzung privater Geräte am Arbeitsplatz per Dienstanweisung untersagt. Ich sollte über 100€ zahlen. Habe ich abgelehnt und fristgerecht widersprochen und nicht bezahlt. O2 hat die gesetzlichen Vorgaben für die Rechnung und den Widerspruch nicht eingehalten und besteht trotzdem auf der Bezahlung. Mir wurden inzwischen sämtliche Anschlüsse gesperrt, was mich einiges an Umsatz gekostet hat(betreibe ein kleines Gewerbe). DEn SChaden wollen sie nicht ersetzen, nun geht's vor Gericht!

  • #26

    Heike (Sonntag, 08 November 2015 21:57)

    Wie kann es sein, dass derartige kriminelle Machenschaften vom Gesetzgeber toleriert werden und das schon seit JAHREN, wie ich hier lese und mitbekomme. Seit heute bin ich ebenfalls betroffen, obwohl ich eine Sperre in meinem Smartphone habe. Ich soll angeblich die 55555 angerufen haben und nun 48 € bezahlen. Ich bin kein Kunde bei O2, wie kommt es, dass ich dennoch diese Nummer in Rechnung gestellt bekomme? Kann man diesen Wirtschaftsbetrügern nicht mal endlich auf die Pfoten hauen,,,??? LG Heike

  • #27

    Klaus (Dienstag, 12 Januar 2016 13:47)

    Ich habe einen Handy- Vertrag bei Base un bekomme eine Rechnung über 124,42 € Die ich sofort Online zurück gebucht habe die angeblich angerufene Nr. ist 77777b447 und soll laut Base dem Anbieter MoCoPay In Ratingen gehören Es ist schon erstaunlich das man in der Tasche diese zahlen und Buchstabenfolge wählen kann und auch noch den Anruf freigibt. Base Macht wohl mit diesem Anbieter gemeinsame Sache denn sie haben mein Anschluss gesperrt. Für mich sins damit beide an diesem betrug zu gleichen Teilen beteiligt. Der Gesetzgeber ist hier Zuschauer was traurig genug ist, er eröffnet den Betrügern damit Tür und Tor

  • #28

    Harry (Mittwoch, 13 Januar 2016 08:29)

    02 und MoCoPay arbeiten zusammen...

  • #29

    Martin Kemmet (Donnerstag, 28 Januar 2016 12:01)

    bei mir das gleiche Nummer 55555 angeblich 59 Minuten lang..98 Euro netto..hab sofort gekündigt..

  • #30

    Nele (Dienstag, 16 Februar 2016 23:25)

    Bei mir ein ähnlicher Fall... ich soll 45 Minuten mit der Nummer 28888 (net mobile AG) telefoniert haben und dafür ca. 90 Euro zahlen... bin aktuell dabei dies irgendwie abzuwenden mit 02, die sich bisher nicht sehr kulant zeigen... so ein Ärger...

  • #31

    Özkan Yücel (Sonntag, 20 März 2016 00:04)

    Angeblich ich habe diese Sonderrufnummer 77777 angerufen und 00:59:00 minuten Servicedienst Kostet 98,6916€ bezahlen. Was für eine Service weiß es ich nicht?

  • #32

    Cash (Dienstag, 29 März 2016 22:09)

    Auch wir sind Opfer von O2 & MoCoPay GmbH geworden. Unser zwölfjähriger Sohn soll angeblich am 19.02.2016 um 12:22 Uhr ca. 52 Minuten lang während des Schulunterrichts mit dieser Kurzwahl 11111 telefoniert haben. Sehr merkwürdig, dass sein Lehrer es nicht bemerkt hat, wobei in der Schule eigentlich Handyverbot herrscht. Nun sollen wir 124 Euro bezahlen.
    Wie alle anderen Opfer habe ich auch unter Schock mit der Kundenbetreuung von O2 telefoniert, um die Sache zu klären. Das Ergebnis war das gleiche wie bei allen anderen. Man verwies mich auf MoCoPay.
    MoCoPay kann uns nicht nachweisen, welche Dienste überhaupt in Anspruch genommen wurden und verweist auf O2.
    Zusätzlich habe ich bei der Polizei online eine Strafanzeige wegen Betruges erstattet.
    Wir brauchen uns nicht zu beschweren bzw. auf den Staat zu schimpfen, wenn wir selbst keine Strafanzeige erstatten. Wie soll denn die Polizei bzw. die zuständige Staatsanwaltschaft von der im großen Stil organisierten Abzocke erfahren, wenn wir alles stillschweigend hinnehmen und brav unsere unberechtigten Mobilfunkrechnungen bezahlen??? Sie können nur aufgrund unserer Anzeigen tätig werden und Ermittlungen aufnehmen.
    Meiner Ansicht kann man hier nicht mehr von einzelnen Fällen gesprochen werden. So wie es aussieht, ist hier eine breite Öffentlichkeit von dieser Masche betroffen. Deshalb ist es nun an der Zeit, dass Polizei und die zuständigen Staatsanwaltschaften hier Ermittlungen aufnehmen und entsprechende Strafverfahren einleiten.
    Ich werde auf jeden Fall nicht locker lassen und das unberechtigt eingezogene Geld durch O2 GmbH auf jeden Fall zurück fordern.

  • #33

    Martin S. (Samstag, 23 April 2016 15:14)

    Meine Frau hat ein angeblich Ostersonntag Nacht um 00.40 Uhr zwei Anrufe von ihrem Firmen iPhone geführt haben. Ein Telefonat nach Südkorea für ein 50 Sekunden und zu dieser Nummer 223121 für fast eine Stunde. Wir haben zu diesem Zeitpunkt beide geschlafen.
    Soweit ich weiß gibt es keine Dialer für das iPhone. Aber wir wissen auch das wir mit Sicherheit diese Nummern nicht gewählt haben. Wie kann so etwas passieren?

  • #34

    Christoph G. (Freitag, 29 April 2016 18:59)

    Ich reihe mich ein, am 2.3.2016 habe ich angeblich 52 Minuten unter 11111 telefoniert, obwohl ich nachweislich in einer Konferenz saß und das Telefon auf dem Tisch lag. Kosten dafür 105,00 €. Beschwerde / Widerspruch läuft gegen dieses "lukrative" Geschäftsmodell. Mein Anbieter ist BASE, jetzt ja zu Telefonica / o2 gehörend.

  • #35

    Victoria (Donnerstag, 19 Mai 2016 18:23)

    Guten Tag, ich habe heute auch eine böse Rechnung abgebucht (von O2), in dieser sind 100 EURO! für einen angeblichen Anruf auf die Nummer 23000 verbucht worden. Meine Rechnungen sind alle immer unter 20 Euro gewesen. Habe eine Reklamation abgegeben. Allerdings zweifle ich sehr an dem Erfolg eines solchen Vorgehens. Habe also heute sagenhafte 134 Euro für den Handyvertrag zahlen müssen! Die Nummer findet man auch gar nicht in der Anruferliste des Telefons bei mir auf! Unverschämt!

  • #36

    Christof.E (Mittwoch, 08 Juni 2016 20:10)

    Auch ich bin davon betroffen,habe heute bei O2 eine Drittanbietersperre einrichten
    lassen.Mein Betrag lautet zwar nur 4,99 pro Woche,wobei ich zur der Zeit,gar nicht im Bereich meines Smartphone gewesen bin.Nun muss ich das Abo kündigen,wobei ich noch nichtmals eins abgeschlossen habe.Man kann bei Amtsgericht in Duisburg Strafanzeige stellen,gegen diese Verbrecher,sind natürlich Ausländer.
    Ich kann das alles nicht verstehen,wie unser Staat sich vorführen lässt,von solchen
    Leuten.
    Normaler Weise müsste man dort hinfahren,und die sofort umlegen.

  • #37

    Christof. E (Mittwoch, 08 Juni 2016 20:29)

    Gerade was gefunden.Wenn das stimmen sollte werde ich O2 anzeigen.


    .O2 kooperiert mit der Firma MoCoPay, die sich darauf spezialisiert hat, solche Telefonpannen zu Geld zu machen. Wie armselig ist das denn?

  • #38

    Christof.E (Mittwoch, 08 Juni 2016 20:31)

    Nochmals zu der obengenannten Sache,hiermal ein Link.

    http://www.achimsblog.de/02-11111-und-mocopay/

    Dort steht es genau beschrieben.Kann es irgendwie garnicht glauben.

  • #39

    Frau Natschke (Montag, 20 Juni 2016 16:56)

    Hallo,

    Habe soeben auch so eine Rechnung bekommen,

    Was soll ich nun machen?

  • #40

    Frau Natschke (Dienstag, 21 Juni 2016 00:47)

    So, nochmal. Meine Mutter hat normal eine Rechnung von 7 bis 20 Euro, mehr nicht. Nun das, die Rechnung von Telefonica Deutschland für den Mai, 132 Euro. Davon ca. 112 Euro für die 11111moprogmbh. Das ist eine Sauerei, auch wenn Sie wirklich 5 mal die 1 gewählt haben soll ist das eindeutige Abzocke.
    Wie kann man das sicher stellen, dass das nicht einfach so drauf gebucht worden ist? Habe in der Wiederwahlliste nirgends die 11111 gefunden! Nur andere Telefonate, die auch richtig in der Rechnung aufgeführt wurden. Sehr auffällig, das es ausschließlich nur O2 Kunden sind. Oder gab es auch schon Fälle in anderen Netzen?
    Gibt es schon rechtliche Durchbrüche gegen diese Firamw, dann wäre ein Erfolg gegen dieses Abzocken absehbar?

    M.f.G. Natschke

  • #41

    Uflacker (Donnerstag, 01 September 2016 16:19)

    Eine Frechheit was hier O2 und MoCoPay abzieht. Auch ich hätte angeblich die 55555 gewählt und 59 min mit MoCoPay gesprochen. Ich wüßte nicht über was ich mich so lange für 2Euro die min.mit denen unterhalten sollte, abgesehen davon das ich die Nummer überhaupt nicht angerufen habe. Ich habe die Rechnung zurückgebucht und nur meinen normalen Betrag bezahlt. Dafür hat mir 02 die mobilen Dienste gesperrt und und angedroht bei nicht bezahlen auch die Tel.Nr. zu sperren. Bei keiner Einigung werde ich meine 3 Verträge bei 02 kündigen.

  • #42

    Anna kombehz (Freitag, 02 September 2016 08:02)

    Hallo
    Ich hab heute auch eine Rechnung bekommen mit diesen Drittanbieter über 27 Euro. Ich habe nie diese Nummer gewählt.
    Was soll ich tun.?
    LG Anna

  • #43

    Salima (Sonntag, 04 September 2016 10:32)

    mir ist es auf meiner juli rechnung 2016 jezzt passiert 96 euro wollen die haben für ein anruf auf angeblich 11111 die ich nie gemacht habe habe schon viele widerspruch mails geschickt aber base beharrt drauf das ich dies zahlen muss was soll ich jetzt tun geld zurück buchen dann wird mein handy bestimmt gesperrt oder soll ich zu polizei !!!??

  • #44

    S.Gabriel (Donnerstag, 06 Oktober 2016 11:53)

    Seitens des Source Codes (Quellcodes) der in Smartphones installierten Apps, ist es leicht für das Rätsel des „Hosentaschenanrufs“ und der "11111 auf der Handyrechnung" eine technische Erklärung zu geben.

    Man kann ganz einfach die Apps so programmieren, dass sie die Nummer 11111 (bzw. 99999 usw.) von alleine selbst wählen, ohne dass dies der Nutzer merkt.

    Für Android betriebene Smartphones - für andere Betriebssysteme wie z.B. iOS usw. wäre der Vorgang ähnlich unkompliziet - genüngt für dies im Source Code in der Datei AndroidManifest.xml z.B. nur die folgende Zeile einzügen:

    <uses-permission android:name="android.permission.CALL_PHONE"></uses-permission>

    So wird dieser App die Berechtigung eine angegebene Telefonnummer zu wählen erteilt ( Quellcode von http://www.askingbox.de/tutorial/android-programmierung-telefonnummer-waehlen-und-anrufen ).

    Damit diese App auch noch von selbst die Möglichkeit hat die Nummer 11111 direkt zu wählen, ohne vorher den Dialer anzuzeigen, so dass der Nutzer gar nichts merkt, genügt es dann nur folgende Zeilen in die Datei AndroidManifest.xml einzufügen:

    Intent intent = new Intent();
    intent.setAction(Intent.ACTION_CALL);
    intent.setData(Uri.parse("tel:11111"));

    startActivity(intent);

    Den Befehl an das Smartphone die Telefonnummer 11111 anzuwählen (bzw. das Starten dieser Funktion), kann man dannach alternativ auch durch die Verbindung, die diese App zum Mobile Server hat, auslösen. Die Auswahl der betroffenen Smartphones kann so beliebig nach Anzahl random usw. stattfinden.

    Summa Summarum: Die Datei AndroidManifest.xml einfach in seinem Editor aufmachen und nach der Nummer 11111 (bzw. 99999 usw.) suchen. Wenn man sie bei einer installierten in dem Smartphone App finden sollte, die der Nutzer zum Zeitpunkt des angeblichen Anrufs hatte, dann wäre "das Rätsel der 11111 auf der Handyrechnung" und des sog. „Hosentaschenanrufs“ ein für alle Mal gelöst.

    Dies wäre, falls dies zutreffen sollte, ein gerade mal extrem skandalöser Fall für polizeiliche / staatsanwaltschaftliche Ermittlung gegen die veranwtortlichen App-Entwickler, Drittanbieter...

    Falls ich was falsch geschrieben haben sollte, bitte korrigiert mich. Aber niemand kontrolliert den Source Code der Smartphone Apps die man vom Internet installieren kann. Man sollte deswegen aufpassen, sonst kann man sein blaues Wunder erleben.

    Und nicht vergessen, die Tochter der Deutschen Telekom "T-Mobile USA soll zwischen 35 und 40 Prozent !!! der Summe erhalten haben" für SMS-Dienste von Drittanbietern mit Klingeltönen, Hintergrundbildern, Horoskopen, Flirt-Tipps und Promi-Klatsch, die Kunden in vielen Fällen gar nicht abonniert hätten, hieß es in der Zivilklage dort gegen die T-Mobile USA...
    http://www.mobilfunk-talk.de/news/172381-telekom-soll-kunden-in-den-usa-mit-abos-abgezockt-haben/

Rechtsanwalt

Thomas Hollweck

 

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