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2014

Net Mobile AG und das Rätsel der 99999 auf der Handyrechnung

Der Drittanbieter Net Mobile AG berechnet meinem Mandanten 100 Euro für einen angeblichen Anruf an die Rufnummer „99999“. Dieser kann die Nummer jedoch unmöglich angerufen haben. Die Telefonrechnung gibt Rätsel auf.

Auf der Handyrechnung meines Mandanten verlangt O2 für einen einzigen Anruf an die Rufnummer 99999 den stolzen Betrag von 100,34 Euro. Angeblich handelt es sich um eine Servicerufnummer der Net Mobile AG. Doch zu dem angegebenen Zeitpunkt kann mein Mandant unmöglich telefoniert haben. Zahlreiche Ungereimtheiten machen die Abrechnung fraglich. Hat die Net Mobile AG wirklich einen Anruf an die 99999 erhalten oder handelt es sich um eine fehlerhafte Handyrechnung?

 

Drittanbieter Net Mobile AG - Abrechnung Servicerufnummer 99999 als Hosentaschenanruf auf der O2 Handyrechnung

Was war geschehen?

 

Mein Mandant ist selbständig und betreibt ein eigenes Handelsgewerbe im Bereich Maschinenhandel mit mehreren Angestellten. Diesen stellt er jeweils ein betriebliches Handy zur Verfügung, der Vertrag läuft dabei über den Mobilfunkanbieter O2. Im Februar 2014 rechnete O2 auf einer der Handyrechnungen der Mitarbeiter einen Posten von 100,34 Euro ab. Hierbei handelte es sich laut Einzelverbindungsnachweis um einen Anruf von 59,46 Minuten an die Rufnummer 99999. Betreiber dieser Rufnummer ist laut O2 die Net Mobile AG. Der Anruf soll angeblich an einem Donnerstag früh um 9.43 Uhr geführt worden sein.

 

Warum ist die Abrechnung so rätselhaft?

 

Das ist jedoch völlig unmöglich. Der Angestellte meines Mandanten, der das Handy mit der entsprechenden SIM-Karte nutzt, war zu diesem Zeitpunkt um 9.43 Uhr beruflich als Kranführer bei der Verladung einer Schwerlast im Einsatz. Es ist auszuschließen, dass er während dieser Tätigkeit nebenbei eine ganze Stunde mit der 99999 telefoniert hat. Zudem war er nicht alleine, seine Kollegen waren bei der Verladung mit anwesend. Diese hätten es bemerkt, wenn der betroffene Handybesitzer nicht seine Arbeit getätigt, sondern nebenbei eine knappe Stunde mit dem Handy telefoniert hätte.

 

Der betroffene Mitarbeiter selbst bestreitet, den Anruf getätigt zu haben. Er hat zu diesem Zeitpunkt seine Arbeit gemacht, sonst nichts. Er hat natürlich nicht eine ganze Stunde lang ein Gespräch mit der 9999 geführt. Mein Mandant schätzt den Mitarbeiter sehr, er ist absolut vertrauenswürdig und sehr loyal. Zudem ist im Verbindungsprotokoll seines Handys kein Anruf an die 99999 zu finden. Jeglicher eingehender und ausgehender Anruf wird in diesen Verbindungsprotokollen festgehalten. Hätte der Mitarbeiter mit dem Service der Net Mobile AG telefoniert, so wäre der Anruf an die 99999 auf der Verbindungsliste zu finden.

 

Außerdem handelt es sich um ein Mobiltelefon, bei dem sich die Tastensperre sehr schnell einschaltet. Manchmal geschieht das so schnell, dass es schon die Handhabung des Handys stört. Die kurzgeschaltete Einstellung ist Absicht, damit keine unbeabsichtigten Anrufe getätigt werden können.

 

Weiterhin kann die 99999 nicht dadurch gewählt worden sein, dass der Mitarbeiter meines Mandanten aus Versehen konstant auf die Taste „9“ des Handys gedrückt hat. Mein Mandant hat es noch einmal extra ausprobiert, ein ständiger Druck auf die Taste 9 führt nicht dazu, dass sich diese mehrfach hintereinander wählt, sondern sie wird nur ein einziges mal gewählt. Um eine weitere 9 zu wählen, muss die Taste erneut betätigt werden.

 

Damit liegen mehrere Indizien vor, die zusammen genommen dazu führen, dass der Mitarbeiter meines Mandanten unmöglich die 99999 für eine knappe Stunde hat anrufen können. Es bleibt fraglich, wie dennoch der Rechnungsposten auf die Handyrechnung gelangen konnte. Die Net Mobile AG verlangt mit ca. 100 Euro auch nicht gerade wenig für die angebliche Verbindung mit der 99999.

 

Die O2 Handyrechnung wird nur anteilig bezahlt

 

Da der Mitarbeiter meines Mandanten den Rechnungsposten nicht verursacht hat, und es sich demzufolge um eine fehlerhafte Handyrechnung handeln muss, hat mein Mandant Widerspruch bei O2 eingelegt. Die Handyrechnung wurde nur hinsichtlich der berechtigten Anteile bezahlt, die Position für die Net Mobile AG wurde herausgerechnet und nicht überwiesen.

 

Nachdem O2 festgestellt hat, dass die Handyrechnung nur anteilig bezahlt wurde, erhielt mein Mandant ein Schreiben seitens O2 mit der Bitte um vollständige Rechnungsüberweisung. O2 ist der Ansicht, dass es sich hierbei um einen klassischen „Hosentaschenanruf“ handeln müsse. Das heißt, der Mitarbeiter habe versehentlich die 99999 der Net Mobile AG angerufen. Möglicherweise befand sich das Handy in seiner Hosentasche oder Jackentasche, so dass dadurch ein unbemerkter Anruf entstanden sei.

 

Genau das kann aber nicht der Fall gewesen sein. Wie beschrieben hat der Angestellte meines Mandanten auf keinen Fall versehentlich einen Anruf ausgelöst, er hat zu Zeit des angeblichen Anrufs an die Net Mobile AG schwer gearbeitet und kann das durch seine Kollegen als Zeugen beweisen. Das angebliche 99999-Telefonat wird nicht einmal im Verbindungsprotokoll des Handys gelistet, und die Tastensperre des Handys springt schnell an.

 

Leider akzeptierte O2 den Widerspruch nicht und ging weiter davon aus, dass der O2-Kunde die gesamte Rechnung bezahlen müsse, inklusive des Anteils für die Net Mobile AG.

 

Natürlich sah mein Mandant das nicht ein und hielt seinen Widerspruch gegen die fehlerhafte und zu hohe O2-Handyrechnung aufrecht.

 

O2 gab nicht auf und beauftragte die Rechtsanwaltskanzlei Bissel + Partner aus Nürnberg mit dem Einzug der Forderung. Die Kanzlei Bissel + Partner schickte meinem Mandanten eine Mahnung und bat um Zahlung des inzwischen auf 138,67 EUR angestiegenen Betrags innerhalb von nur wenigen Tagen: Mit Schreiben vom 02.06.2014 bat Bissel + Partner um Zahlung bis spätestens 09.06.2014. Berücksichtigt man, dass das Schreiben vom Montag erst am Mittwoch bei meinem Mandanten ankam, so blieben diesem lediglich drei weitere Werktage, um die angebliche Forderung zu bezahlen. Es ist nicht nachvollziehbar, warum die Kanzlei Bissel + Partner hier eine so extrem kurze Frist gesetzt hat. Jeder Rechtsanwalt sollte mindestens 14 Tage Zeit für eine Zahlung geben, damit der vermeintliche Schuldner Zeit hat, die Forderung zu überprüfen und evtl. Rechtsrat bei der Verbraucherzentrale oder einem Rechtsanwalt einzuholen.

 

Zudem ging die Kanzlei Bissel + Partner überhaupt nicht auf den Sachverhalt an sich ein, sie stellte lediglich eine Mahnung aus, ohne den Fall zu besprechen und damit die Berechtigung der Net Mobile AG-Forderung zu konkretisieren. Bissel + Partner hat damit den seitens meines Mandanten an O2 ausgesprochenen Rechnungswiderspruch unverständlicherweise mit keiner Silbe erwähnt, sondern sich so verhalten, als ob es sich um eine unbestrittene Forderung handeln würde.

 

Ich kann nicht nachvollziehen, warum die Kanzlei Bissel + Partner das so gehandhabt hat. Als Rechtsanwalt sollte man die Einsprüche eines Mobilfunkkunden ernst nehmen und, wenn man die bestrittene Forderung weiterhin geltend macht, wenigstens entkräften. Die Kanzlei Bissel + Partner hätte meiner Meinung nach die O2-Forderung nicht nur anmahnen dürfen, sondern hätte konkret beschreiben müssen, warum der Anruf an die 99999 tatsächlich stattgefunden und die Net Mobile AG-Rechnung damit berechtigt ist. Es bringt meines Erachtens wenig, wenn der Widerspruch des Kunden einfach ignoriert wird. Damit werden Rechtsstreitigkeiten nur in die Länge gezogen. Ziel und Aufgabe eines Organs der Rechtspflege, was Rechtsanwälte schließlich darstellen, sollte es immer sein, eine Lösung für das Problem zu finden und die Gegenseite ernst zu nehmen.

 

Die Kanzlei Hollweck wird eingeschaltet

 

Nachdem O2 nun auch die Kanzlei Bissel + Partner eingeschaltet hatte und damit weiterhin auf Zahlung der unberechtigten Forderung seitens der Net Mobile AG bestand, hat sich der O2-Kunde an die Kanzlei Hollweck gewandt. Ich habe die Mobilfunkrechnung überprüft und gesehen, dass es sich um einen typischen Fall der Drittanbieter-Abrechnung auf Handyrechnungen handelt. Mir sind seit langem zahlreiche gleichartige Fälle bekannt. Es kommt immer wieder vor, dass meine Mandanten von ihrem Mobilfunkbetreiber angeschuldigt werden, angebliche Servicerufnummern durch einen Hosentaschenanruf angewählt zu haben. Gegen die Mahnung der Kanzlei Bissel wurde Widerspruch eingelegt, die Zahlung wird verweigert, bis der Fall aufgeklärt ist.

 

Wie kann es zu der Abrechnung der Net Mobile AG gekommen sein?

 

Sollte Ihnen ähnliches passiert sein, so können Sie weiter unten in den Kommentaren gerne berichten, was in Ihrem Fall passiert ist. Haben Sie eine Idee, wie der Anruf zur Servicenummer 99999 der Net Mobile AG in dem hier geschilderten Fall entstanden sein könnte, so können Sie gerne Ihre Vermutung in den Kommentaren hinterlassen. Ich freue mich über jede Anregung zu diesem Thema. Vielleicht findet sich ein technisch versierter Leser, der erklären kann, auf welche Weise der Anruf zur 99999 der Net Mobile AG entstanden sein könnte.

 

Das Problem der Drittanbieter auf Handyrechnungen

 

In jüngster Zeit habe ich beobachtet, dass immer mehr unberechtigte Forderungen von Drittanbietern auf Handyrechnungen geltend gemacht werden. Die betroffenen Mobilfunkkunden, egal ob bei O2/Telefonica, der Telekom/T-Mobile, E-Plus/Base, 1&1, Vodafone oder Mobilcom-Debitel, werden dabei von ihrem Mobilfunkprovider nicht immer ernst genommen. Trotz genauer und exakter Rechnungsreklamation, die ausführlich darstellt warum der angebliche Service des Drittanbieters nie genutzt worden sein kann, beharren die Mobilfunkunternehmen auf einer Zahlung der bestrittenen Rechnung.

 

Vor allem bei den hier beschriebenen Hosentaschenanrufen ist nicht immer nur die 99999 betroffen, sondern auch die anderen Rufnummern. Fast immer aber sind es fünfstellige Zielrufnummern an die 11111, 22222, 33333, 44444, 55555, 66666, 77777, 88888, oder die 99999. Besonders häufig werden jedoch die 11111, die 55555 und die 99999 angeblich von den Mobilfunkkunden angewählt. 

Wie kann Ihnen die Kanzlei Hollweck helfen?

 

Bitte überprüfen Sie zunächst, ob Ihr Drittanbieter-Problem mit Hilfe meiner für Drittanbieter-Fälle speziell entwickelten schriftlichen Rechtsberatung "Drittanbieter auf der Mobilfunkrechnung" gelöst werden kann. Es handelt sich hierbei um eine vollständige und ausführliche Rechtsberatung zum Thema „Drittanbieter“. Da ich seit vielen Jahren Drittanbieter-Fälle als Anwalt rechtlich betreue, habe ich eine Methode entwickelt, mit deren Hilfe jeder selbst gegen unberechtigte Drittanbieterpositionen auf seiner Handyrechnung vorgehen kann. Diese Rechtsberatung steht Ihnen in gedruckter und in elektronischer Form als eBook zur Verfügung. Ausführliche Informationen erhalten Sie hier:

 

Rechtsberatung: "Drittanbieter auf der Mobilfunkrechnung"

 

In dieser Rechtsberatung finden Sie eine Anleitung, die Schritt für Schritt aufzeigt, wie Sie Widerspruch gegen Ihre Handyrechnung einlegen, wie Sie den Drittanbieter kontaktieren und dessen Forderungen widersprechen, und wie Sie letztendlich eine Stornierung der Drittanbieterbeträge erreichen können. Möchten Sie den Handyvertrag vorzeitig kündigen, so wird Ihnen auch hierzu die rechtlich korrekte Vorgehensweise geschildert. Diese Beratung stellt damit eine für Sie günstige Möglichkeit dar, um fehlerhaften Abrechnungen widersprechen zu können.

 

Online-Ratgeber

 

Bitte lesen Sie auch den Online-Ratgeber auf meiner Homepage. Dort beschreibe ich die Drittanbieter-Problematik sehr ausführlich. Evtl. helfen Ihnen diese Informationen bereits etwas weiter:

 

Online-Ratgeber "Drittanbieter"

 

Kostenlose Erstanfrage

 

Sollten Sie mich direkt als Rechtsanwalt beauftragen wollen, so können Sie mir gerne eine kostenlose und unverbindliche Erstanfrage zukommen lassen. Ich überprüfe Ihren Fall, und teile Ihnen mit, ob ich Ihnen helfen kann, und wie hoch die Gebühr hierfür wäre. Durch eine Erstanfrage entstehen Ihnen keine Kosten. Weitere Informationen zur Erstanfrage finden Sie hier:

 

Kontakt Kanzlei Hollweck – Erstanfrage

 

Wichtige Informationen im Rahmen einer Erstanfrage:

 

Wenn Sie eine unverbindliche Erstanfrage an mich stellen, so bitte ich Sie um Beantwortung der folgenden Fragen. Diese erleichtern mir eine Beurteilung Ihres Anliegens.

 

  • Wer ist Ihr Mobilfunkanbieter?
  • Welche Drittanbieter werden auf Ihrer Handyrechnung abgerechnet, und seit wann?
  • Können Sie sich erklären, wie es dazu kam?
  • In welcher Höhe wurden Drittanbieter-Beträge abgebucht?
  • Haben Sie der Mobilfunkrechnung schriftlich widersprochen?
  • Haben Sie die Mobilfunkrechnung über Ihre Bank zurückbuchen lassen?
  • Hat sich der jeweilige Drittanbieter mit einer Rechnung oder Mahnung bereits direkt an Sie gewandt?
  • Wurde ein Inkassobüro eingeschaltet?

 

Ich würde mich freuen, wenn ich Ihnen durch den Online-Ratgeber auf meiner Homepage, durch das hier vorgestellte Buch, oder durch eine Erstanfrage weiterhelfen konnte.

 

Rechtsanwalt Thomas Hollweck

Verbraucheranwalt in Berlin

 

 

Die Net Mobile AG aus Düsseldorf rechnet auf einer O2 Handyrechnung einen angeblichen Anruf an die Telefonnummer 99999 ab. Der O2 Kunde bestreitet den angeblichen Anruf an die 99999.
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Angeblicher Hosentaschenanruf auf der O2 Handyrechnung - Net Mobile AG rechnet angeblichen Anruf an die 99999 ab. Das Problem des Hosentaschenanruf an die Rufnummer 99999 - Abzocke Drittanbieter

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Kommentare: 49
  • #1

    Frankly (Dienstag, 05 August 2014 12:38)

    Ich hatte auch einen Anruf an die 99999 auf meiner Handyrechnung von O2. Ich hatte O2 kontaktiert und mitgeteilt, dass ich diesen Anruf nicht gemacht habe und bat um Stornierung. Leider sagte mir der O2 Mitarbeiter an der Hotline, dass ich den Anruf an die 99999 bezahlen muss, weil alles, was auf meiner Rechnung steht, von mir bezahlt werden muss, egal woher und warum. Na, das nenne ich mal ein tolles Geschäftsmodell. Ich setze meinen Kunden also einfach jeden Monat völlig fremde Posten auf die Handyrechnung und dann sage ich, tja lieber Kunde, da steht es nun mal, Du musst das also bezahlen! Widerspruch zwecklos. Ich frage mich was los wäre, wenn da jetzt nicht knapp 100 Euro stünden, sondern 1000 Euro? Dann wäre der Aufschrei in der Bevölkerung sicherlich viel größer und würde von vielen nicht einfach so hingenommen. Liebes o2, so nicht, ich empfinde das als sehr kundenunfreundlich und sehe es sogar als einen Verstoß gegen das Gesetz. Wenn ich die Rufnummer 99999 nie angerufen habe, warum muss ich diese dann bezahlen, obwohl ich sogar beweisen kann dass ich zu der Zeit nicht telefoniert habe? Das ist mir ein Rätsel. Niemand, dem so etwas passiert, sollte das hinnehmen, sonst machen die Provider immer weiter und verdienen sich damit einen ordentlichen Zusatzbetrag. Ich bin sehr sehr enttäuscht von O2!!!!

  • #2

    o2 kunde (Mittwoch, 13 August 2014 09:09)

    o2 und netmobile macht mit uns doch was es will. ich war beim schwimmen und soll in dieser zeit die 99999 angerufen haben, ebenfalls für knapp eine stunde und kosten von 96.45 euro. wie kann ein handy unter wasser benutzt werden?? zum glück war ich nicht alleine, meine freunde mit denen ich trainiert habe können aussagen dass ich nicht die servicenummer 99999 von netmobile angerufen habe. ich teilte das o2 mit, und gab name und adresse von den freunden als zeugen an. o2 glaubt mir trotzdem nicht und sagt dass ich netmobile bezahlen muss. warum? wie kann ein provider so mit seinen kunden umgehen? ich habe den eindruck dass seit der übernahme durch die telefonica sich alles verschlechtert hat. erheblich sogar. zuvor war ich mit o2 zufrieden, aber seitdem gibt es immer wieder ärger, auch bei bekannten die o2 verträge haben. jetzt das mit netmobile. blödsinn. ich gehe jetzt auch, lieber einen anderen anbieter suchen, als betrügerische rechnungen bezahlen. soll sich o2 das geld doch von netmobile holen. ich bitte um entschuldigung, aber ich musste mir hier meinen o2-frust einfach mal von der seele schreiben. ein ex-o2-kunde.

  • #3

    Thomas Schmidt (Mittwoch, 13 August 2014 11:47)

    So etwas lässt sich auch durch Applikationen aus zweifelhafter Quelle realisieren. S.g. Smartphones im Android-Betriebssystem lassen ab Werk nur Apps aus bekannten Quellen, wie z.B. aus dem Google Playstore zu. Wenn man nun eine App aus unbekannter Quelle installiert, kann dies immer zur Folge haben, dass man sich auch unerwünschte "Funktionen" aufs Handy lädt.
    Wenn man nun bei der Installation die erforderten Berechtigungen nicht ließt und damit auch nicht feststellt, dass die Applikation Zugriff auf das interne Telefonbuch, auf Aufnahmefunktionen, Telefoniefunktionen, Nachrichten funktionen erlangt, ist der Verwender "selbst Schuld". Unwissenheit schützt hier nicht vor Strafe, aber das brauche ich hier zu erwähnen. Da diese Art von Trojaner auch in der Lage sind, selbst im ausgeschaltetem Zustand das Gerät anzuschalten und ggf. irgendwelche Daten übertragen oder halt auch Telefonate unbemerkt auszuführen, sind auch diese s.g. Hosentaschenanrufe, zumindest bei Smartphones mit unbedarften Besitzern, durchaus möglich.

    Bestes legales Beispiel ist die Applikation "whats app" - sieht man sich die Berechtigungen an, die dieses Programm einfordert, stellt man schnell fest, dass man diesem Programm nahezu die vollständige Kontrolle über sein Smartphone überlässt. Da wundert es dann nicht mehr, wenn das Smartphone Anrufe tätigt, die so gar nicht entstanden waren, getarnt als scheinbarer "Hosentaschenanruf".

    In wie weit das nun rechtlich zu bewerten ist, dürfen gern Fachleute entscheiden. Denkbare wäre hier eine eingeschränkte Haftung ähnlich der unbewusst eingefangenen Dailer zu 0900er Internet-by-Call-Rufnummern zu DFÜ-Netzwerk-Zeiten.
    Hier hatte man sich ja letztlich auch gegen die Haftung durch den Verbraucher ausgesprochen, denkbar wäre im Smartphone-Alltag auch so etwas. Aber bis dahin vergeht wohl noch ein Weilchen.

    Beste Grüße
    Thomas Schmidt

  • #4

    Thomas Schmidt (Mittwoch, 13 August 2014 12:24)

    ....und eine kleine Ergänzung:

    Das Argument "ich hatte zu dieser Zeit telefoniert" kann nur bedingt bzw. nicht in jedem Fall angewandt werden.
    Im Kontext mit unwissentlich installierter Malware/Trojaner sind, abhängig vom Netzbetreiber, auch Konferenzverbindungen per Handy realisierbar. Es gibt aber auch Anbieter, bei denen dies im Privatkundensektor nicht funktioniert (O2 bietet dies z.B. nicht an, soweit ich weiß).

    VG
    Thomas Schmidt

  • #5

    Fabian (Dienstag, 19 August 2014 08:25)

    Auch mein Smartphone hat die 99999 angerufen, zum Glück habe ich es "schon" nach 16 Minuten gemerkt. Ich weiß nicht genau wie es passiert ist, habe aber eine Vermutung. In meinen Nachrichten war eine SMS von whatsapp wo man den Code zugeschickt bekommt. Whatsapp verschickt diese SMS von der Nummer 99999. Ich kann nur vermuten, dass sich in meiner Hosentasche die displaysperre gelöst hat und durch die Bewegung diese Nummer zurück gerufen wurde. Warum whatsapp allerdings eine Nummer verwendet, unter der man, wenn man da anruft, bei einer sex hotline landet, ist mir allerdings schleierhaft. Kann ich jetzt irgendetwas dagegen tun?

  • #6

    Johannes (Dienstag, 19 August 2014 09:58)

    Bei mir hat sich die Net-Mobile-AG auf meinem Mobilcom-Debitel-Vertrag ausgebreitet. bereits kurz nach Vertragsabschluss hat mir Mobilcom-Debitel mehrmals Forderungen der Net-Mobile AG auf die Handyrechnung gesetzt. Ich habe immer wieder widersprochen, aber Mobilcom-Debitel weigert sich beständig, die Posten von der Rechnung herunter zu nehmen. Inzwischen gab es bestimmt 15 Schreiben und Faxe an Mobilcom-Debitel. Ich erhalte aber immer nur computergenerierte Standardantworten zurück, nie setzt sich mal ein Mitarbeiter mit meinen Problemen auseinander. Auch über die telefonische Hotline geht nichts. Ich habe schon so oft erfolglos dort angerufen, Mobilcom-Debitel bleibt stur und will dass ich alles bezahle. Habe aber die Net-Mobile-Rechnungen zurückgebucht und nur die richtigen Anteile an MD überwiesen. Na ja, dann wurde mir der Anschluss gesperrt. Das nenne ich mal Kundenfreundlichkeit! Vielen Dank Mobilcom-Debitel für einen SO TOLLEN KUNDENSERVICE!!!

  • #7

    Jens (Dienstag, 09 September 2014 10:49)

    O2 setzte mir einen unbekannten Betrag über 149 Euro auf die rechnung. Ich wusste nicht woher das kam, es war für den Drittanbieter Bosporus Solutions aus Pinneberg. O2 teilte mir dann mit, dass ich eine SMS erhalten hatte, von DHL und einer Sendungsverfolgung, über die der Trojaner Andr/CNSms-T auf mein Smartphone installiert wurde. Es kann sein, dass der Trojaner noch immer auf meinem Handy ist. Der Trojaner hat dann Kontakt mit Bosporus Solutions aufgenommen und den Rechnungsbetrag über 149 Euro generiert. Diese Schilderung seitens O2 ist möglich, ich habe tatsächlich eine SMS von DHL erhalten mit der ich auf eine Sendungsverfolgung für ein Paket aufmerksam gemacht wurde. Allerdings gab es nach dem Klick auf den Link keine weiteren Infos seitens DHL auf das angebliche Paket. Stattdessen der Trojaner und die Forderungen von Bosporus Solutions? Ich weiß nicht was ich nun machen soll, die Forderung von Bosporus zahle ich natürlich nicht, aber wie erfahre ich ob ich einen Virus oder Trojaner auf dem Smartphone habe?? Was kann ich dagegen tun? Ich möchte nicht dass die nächsten O2 Rechnungen wieder so hoch sind, zumal O2 zwar zugab dass es sich um einen Trojaner handelt, ich selbst also unschuldig bin, aber O2 dann trotzdem die Rechnung bezahlt haben möchte!? Was nun?

  • #8

    H.D. (Mittwoch, 24 September 2014 16:20)

    Bei mir war es ein Anruf an die 88888, warum auch immer!? kenne diese Nummer nicht, hab dort nie angerufen, und soll trotzdem knapp 70 Euro bezahlen :-(

  • #9

    Servus! (Sonntag, 05 Oktober 2014 11:26)

    Es ist eine Frechheit was hier mit den Kunden getrieben wird. Meine Handyrechnung hatte, wie so die anderen hier in diesem Forum auch schreiben, Bekanntschaft mit der Rufnummer 99999 gemacht, abgerechnet durch die Net Mobile AG, und zwar für 58.06 Minuten und zu kosten über 112,08 Euro. Auch bei mir ist es der Provider O2. Der Zeitpunkt wurde angegeben, kann aber nicht stimmen, denn in dieser Zeit war ich mit andere Leuten beim Joggen. Ich kann also mehrere Zeugen benennen, die aussagen würden, dass ich während dem Joggen garantiert nicht knapp eine Stunde(!) mit einer Servicenummer 99999 telefoniert habe. Auch ich setze dieser Rechnung nun einen schriftlichen Widerspruch mit Hilfe eines Musterbriefs entgegen und hoffe auf Kulanz seitens O2. Ich werde ausführlich belegen warum ich zu der Zeit nicht telefonieren konnte und werde die Zeugen mit Namen und Adresse benennen. Behauptet O2 dann auch bei mir, das sei ein Hosentaschenanruf gewesen, dann werde ich O2 die Kündigung erklären. Veräppeln lasse ich mich nicht! Servus! Klaus.

  • #10

    M.Gutjahr (Samstag, 11 Oktober 2014 13:18)

    Mir passierte es ebenfalls, dass ein Anruf an die 99999 ,wie auch immer, losging. Ich bemerkte das nach einem Einkauf. Ich habe das Handy nicht bedient. Aufmerksam wurde ich, weil ich eine Frauenstimme hörte. Ich bin selbst eine Frau und bin absolut an solchen " Gesprächen" nicht interessiert. Ich habe keine Ahnung, wie das passiert ist.
    Meine Rechnung war doppelt so hoch wie üblich.
    Gruss, Marianne

  • #11

    Iana (Sonntag, 19 Oktober 2014 09:57)

    Auf der Handyrechnung meiner Mutter wurde auch ein Dienst von einem Drittanbieter abgerechnet. Ein 59 Minuten dauerndes Gespräch der „Premium Voice Kurzwahl“ 99999 soll sie 100,30 € kosten. Auf der Handyrechnung erscheint die Net Mobil AG. Diese gab auf Nachfrage Auskunft über den Drittanbieter. Dieser soll die heisse draht Verlagsgesellschaft mbH & Co.KG sein.

    Die Net Mobil AG schreibt:
    „In Ihrem Fall wurde ein Telefongespräch über die Premium Voice Kurzwahl 99999 geführt. Am: 21.03.2014 10:14:46 Uhr. Dauer des Gespräches: 59.02 Minuten. Pro Minute entstehen Kosten in Höhe von 1,99 Euro. Unser Kunde bietet darauf einen Astro-/Erotik-Dienst an. Wir als technischer Dienstleister bestätigen, daß diese Verbindung stattgefunden hat.“ (Net Mobil AG)

    Der Anruf hat niemals willentlich stattgefunden. Wir haben Widerspruch gegen die Rechnung eingereicht und den strittigen Betrag von der Bank zurück buchen lassen.

    Congstar erhebt nun eine Gebühr von 5 € für die Rückbuchung und besteht auf der Forderung von 100,30 €. Auf die Bitte das angebliche Vertragsverhältnis zu beweisen, wie wir es in unserem Widerspruch gefordert haben, verweist congstar auf den Drittanbieter.

    Dieser antwortete auf unsere Email mit dem Hinweis, dass der Mobilfunkanbieter für den Beweis von angeblich erbrachten Leistungen zuständig sei und schreibt:

    „Für Fragen des Verbindungsaufbaus und des Inkassos zu unseren Services sind wir nicht zuständig. Um es plastisch auszudrücken: wir nehmen nur den Hörer ab, wenn es klingelt. Für Einzelverbindungsnachweise oder Abrechnungsfragen ist daher die Telefongesellschaft des Anrufers der richtige Ansprechpartner. Diese führt gemeinsam mit dem technischen Dienstleister, der net mobile AG, den Nachweis darüber ob der fragliche Anruf stattgefunden hat.“ (heisse draht Verlagsgesellschaft mbH & Co.KG)

    Es fühlt sich weder congstar, noch die Net Mobil AG noch der Drittanbieter (der heisse draht Verlagsgesellschaft mbH & Co.KG) dafür zuständig das Bestehen eines angeblichen Vertrages oder angeblich erbrachter Leistungen zu beweisen. Das kann doch kein normaler Mensch mehr nachvollziehen!? Was nun?

  • #12

    Guido (Freitag, 31 Oktober 2014 18:44)

    Auf meiner Rechnung von E Plus hatte ich jetzt auch einen Posten von knapp über 100 € wegen eines angeblichen Telefon Gespräch mit 99999. Die Gesprächsdauer wurde mit 59 min. und 47 sek. angegeben. Auf nachfrage bei E Plus wurde mir mitgeteilt, das dieser Posten von der Bundesnetzstelle geprüft und für korrekt erklärt wurde. Wie soll man sich dagegen noch zur Wehr setzen?

  • #13

    John (Mittwoch, 05 November 2014 17:22)

    Auch bei mir tauchte in einer Handyrechnung plötzlich eine Abrechnung von O2 zu 77777 auf, welche ich garantiert nicht getätigt hatte. Die Lastschrift ging postwendend zurück. Die GL von O2 erhielt von mir einen schriftlichen Widerspruch, auf die Bestimmungen des TKG habe ich hingewiesen und die Bundesnetzagentur habe ich ebenfalls eingeschaltet. Dort wurde ein Verfahren eingeleitet. Ich habe zudem einen uralten Hansenet bzw. alice-Vertrag, mit welchem die verlangten Gebühren nicht begründet werden können, da diese nicht mit mir vereinbart wurden....

  • #14

    Michael (Donnerstag, 13 November 2014 01:09)

    Bei mir tauchte heute auf der Mobilrechnung ein Betrag von 59,94€ auf. Sie stammt auch von net mobile AG. Bei mir war es keine Nummer, angeblich hätte ich 6 Abo's in 24 Minuten a.9,99€ für Film/Video abgeschlossen. Weder habe ich irgendwelche kostenpflichtige Filme angesehen noch habe ich irgendein Button angeglickt, der mich darauf hinweisst, dass ich ein Bezahldienst abonniere.
    Die Telekom interresiert das nicht, sie verweist mich auf die net mobile AG. Was ich bis jetzt über die gelesen habe, kann ich nur sagen, eine absolute Betrugsmasche.
    Habe jetzt net mobile angeschrieben wegen der Herausgabe der Namen von dem Anbieter.
    Sollte ich nicht weiter kommen, werde ich einen Rechtanwalt beauftragen, mein Geld zurück zu fordern. Auch wenn die Kosten höher sind als die 59,99€, ist es mir das wert. Denn man darf diese Betrüger nicht so davon kommen lassen. Denn nur durch die, die sich nicht wehren, werden diese durch Betrug immer reicher.
    Also nehmt euch einen Anwalt und klagt.

  • #15

    Ulf (Freitag, 14 November 2014 14:49)

    Bei der Rechnungsprüfung sind mir die ca. EUR 100,- (netto) zufälligerweise aufgefallen. Insgesamt hatten wir im Oktober Mobilfunkkosten von über EUR 30.000,- daher war es wirklich Zufall. Das Geräte war nachweislich nicht in Benutzung daher stellen wir Strafanzeige.
    Die net mobile AG scheint Probleme zu haben, den tatsächlich Abrechnenden zu benennen, daher werden die einfach als Zeuge benannt - viel Spaß.

  • #16

    Sister B. (Donnerstag, 04 Dezember 2014 12:50)

    Ich hatte gerade auf dem handy einen Anruf von der 999990, als ich ranging meldete sich niemand und es waren auch keinerlei Geräusche zu ören. Das kam mir seltsam vor also habe ich mal gegoogelt und bin hier gelandet. Sollte auf der nächsten Rechnung eine Position von der net Mobile AG drauf sein, wäre das mal eine Spur. Hoffentlich ist dem nicht der Fall.

  • #17

    o2 kunde (Sonntag, 07 Dezember 2014 16:36)

    Mich hat o2 angerufen und mich auf mein unnormales Telefonierverhalten (Nummer 99999) informiert. Ich schaute auf mein Handy ich hätte mich 59min und 46 s, dafür möchte o2 120€ haben.......

  • #18

    InKen (Samstag, 27 Dezember 2014 20:32)

    http://www.golem.de/news/ftc-t-mobile-soll-mit-sms-betrug-millionen-dollar-verdient-haben-1407-107604.html

  • #19

    marks (Samstag, 10 Januar 2015 11:39)

    Mein Mann soll 59 min.die Nummer 88888 angerufen haben.kosten 100,30euro.

    Das ist auch Net mobile ag.
    Er lässt das Geld nun zurückbuchen.Mal abwarten was passiert, im Notfall schalten wir einen Anwaltvein

  • #20

    Anne (Dienstag, 03 Februar 2015 09:25)

    Ich habe am 30.12. 2014 angeblich auch eine Nummer 88888 angerufen und musste einen Betrag von 35,71 Euro bezahlen für 17.57 min . Das ist ja eine riesen große Frechheit. Es scheinen ja schon sehr viele von dieser Betrügerei betroffen zu sein. So kann man auch sein Geld verdienen. Ich finde es unmöglich, dass man dagegen kaum was machen kann und auch noch deswegen zum Rechtsanwalt muss. Wenn es soviel andere auch betrifft, dann muss doch dagegen etwas zu machen sein.

  • #21

    Shaddik (Donnerstag, 05 Februar 2015 20:56)

    Wie kann es sein das jeder der da angeblich angerufen hat nen anderen Tarif bezahlt. Im Netz steht was von 1,99€/min und wenn man nachrechnet, auch hier kommen Zahlen wie 2,03€, 1,7€, 2,01€, 1,68€, 1,69€, 1,93€ und bei mir sind es angeblich 1,66€/min. Totaler quatsch das jeder Anrufer seinen eigenen Tarif hat bei der gleichen kostenpflichtigen Nummer. Ich War an dem Tag 12 Stunden arbeiten und habe sicher nicht telefoniert außer mit der 110, andere Telefonate sind verboten und ich War auch ständig mit Leuten zusammen, die 999999 taucht nirgends auf. Es ist wohl modernes Raubrittertum mit generierten Zahlen, man steckt lediglich den Bereich ab und lässt eine Software bzw ein Skript laufen. Ist nur eine Vermutung aber die zahlenspiele sind schon sehr verdächtig. Auch das mit den 100€ und 59min taucht sehr oft auf. Mir wurde heute gesagt das man mir einen Datensatz zukommen lassen will von net mobile ag es müssen da auch min 1 Mitschnitt dabei sein des Telefonates, fehlt der Datensatz oder er ist unvollständig dann ist die Forderung hinfällig. Ist der Datensatz vorhanden und komplett dann ist die Forderung rechtskräftig. Keine Ahnung wie das weiter geht bei mir, ich werde mich denke hier nochmal zu Wort melden. Bis dahin uns allen viel Glück und Erfolg gegen diese Betrügereien.

  • #22

    Shaddik (Samstag, 07 Februar 2015 13:35)

    So, o2 und net mobile sind raus. Es wird lediglich eine Forderung eingetrieben, die nachweispflicht hat der Betreiber der 99999.
    Dieser ist:
    Astro/Erotikdienst
    Der heisst Draht Verlagsgesellschaft mbH & Co.KG
    Drostestr. 14
    30161 Hannover
    Telefonservice@dhd.de

    Diese sind nun direkter Ansprechpartner.

    Ob und wie diese reagieren Poster ich hier wieder. Fakt ist wenn die mir nicht den notwendigen Datensatz präsentieren können inkl. Mitschnitt und meiner Stimme dann ist es Betrug, oder ein interner Fehler der durch eine Software verursacht wurde ;-)

  • #23

    Sonja (Sonntag, 08 Februar 2015 18:11)

    Hallo, hatte bislang schon jemand Erfolg mit seinem Widerspruch? Ich hätte angeblich mit der Kurzwahl 88888 tel. An einem Tag als ich zu der Uhrzeit mit mei en 3 Kindern beim Zahnarzt saß und mein Tablet alleine zu Hause lag. Es ist so eine riesengroße Frechheit das solche Betrüger sich eine golden Nase verdienen! Ich bin Alleinerziehend und mein Geld ist für den Monat genau ausgerechnet, d.h. zusätzliche Kosten kann ich mir garnicht erlauben! Ich bin total verzweifelt!

  • #24

    Steffen (Sonntag, 08 Februar 2015 23:17)

    Das Problem habe ich auch.angeblich soll ich die 777777 angerufenen habe.obwohl zu diesen Zeitpunkt es aus wahr.wie kann ich nun dagegen jetzt vorgehen.bitte um eure mithilfe.

  • #25

    Sonja (Montag, 09 Februar 2015 17:16)

    Hallo Steffen, ich habe heute ein Widerspruch gegen net mobile AG eingereicht und denen eine Frist bis zum 20.02.15 gesetzt per mail mit pdf Anhang. Gleich eine elektronische Antwort erhalten das meine Email angekommen ist und mit hinweisen das sie Handynr, Tag und Uhrzeit brauchen, das heißt den Betrügern geht öfter so ein Widerspruch ein! Ich habe ebenfalls mit Anwalt gedroht, wenn ich mein Geld nicht zurück bekomme! Ich wünsche dir viel Glück, und mir auch

  • #26

    Polizeibeamter im Ruhestand (Samstag, 14 Februar 2015 22:37)

    Guten Abend!

    Ein Bekannter von uns, ebenfalls Handwerker, hatte mich vor drei Tagen ebenfalls wegen der 99999 angesprochen. Er sollte ebenfalls fast eine Stunde mit einer Erotik-Hotline telefoniert haben.

    Folgendes fällt mir bei den geschilderten Fällen auf:

    1.) Es wird teilweise geschrieben, dass (wie in diesem Fall) eine ,Sex-Nummer' angerufen würde.
    2.) Der Geldbetrag ist selten höher als Einhundert Euro;
    3.) Die Telefonate liegen meistens unter 60 Minuten.
    4.) Im Text der Forderung wird die Möglichkeit angedeutet, dass es sich um ein sogenanntes Hosentaschen-Telefonat handeln kann.

    Es handelt sich meiner Ansicht um eine neue Methode der Abzocke, wie wir sie im Internet schon länger kennen. Es fällt auf, dass zum Eintreiben Rechtsanwälte sich hergeben, ohne die Berechtigung der Forderung zu prüfen. Das kennen wir u. a. aus den sogenannten Abmahnwellen. Hier wurde der Wahnsinn mit aberwitzigen Summen durch die Rechtsprechung auf ca. 100 Euro gedeckelt.

    Die Täter verfolgen verschiedene Strategien, um durch eine Schleppnetztechnik zumindest sicherzustellen, dass Ihnen einige Opfer ins Netz gehen.

    Und zwar werden die automatisierten Rechnungen zig-tausendfach verschickt nach dem Satz: Geringe Kosten - da bleiben schon etliche hängen...

    Dazu gehören die Sex-Nummern mit den 100 Euro. Manche Leute schämen sich aus verschiedensten Gründen und sagen: Ist nicht so teuer, ich zahle.

    Telefonate selten länger als 60 Minuten: Meines Wissens gibt es Schutzschaltungen einiger Telefonanbieter, welche Verbindungen nach 60 Minuten trennen, weil ,auf der Leitung' nicht kommuniziert wird.

    Viele Richter sind über neuere ,Techniken der Abzocke' nicht auf dem laufenden. Kommt es zum Zivilverfahren wird dann oft ein Vergleich geschlossen. Das Opfer zahlt die Hälfte der Telefongebühr und die aufgelaufenen Anwaltskosten. Manche Anwälte sollen ja auf solche Touren reiten. Man denke nur an den Anwalt aus Süddeutschland, der sich kurz vor dem Strafantritt selbst tötete.

    Ich habe unserem Bekannten geraten, Strafanzeige wegen versuchten Betruges zu erstatten, was er auch gemacht hat. Und jetzt kommt bei den ,Geldforderern' Trick Siebzehn! Sie deuten an, dass die Nummer versehentlich gedrückt worden sein kann. Dieses ist praktisch unmöglich, wie einige Kommentierende bereits geschrieben haben. Damit wollen die Bösen ihren Kopf wieder aus der Schlinge ziehen. Sie denken, sie können dann nicht wegen versuchten Betruges belangt werden.

    Ich kann nur jedem empfehlen, der weiß, dass er__nicht__ bewusst diese Telefonnummern angerufen hat, unverzüglich zur Polizei zu gehen, und dort Anzeige zu erstatten.

    Im übrigen__muss__ jeder Polizeibeamte und -beamtin eine Strafanzeige aufnehmen. Das darf nicht verweigert werden!

    Also Leute: Seid mutig! Denkt daran: Die Polizei dient allen. Sie hat aber nur einen Herrn: Das Gesetz!

    Viele Grüße vom
    ,Schutzmann alter Art'

    2015-02-14



  • #27

    Nikki G. (Montag, 16 Februar 2015 11:23)

    Habe ähnliche Erfahrungen gemacht wie die meisten hier. Ich kann nur empfehlen: Unbedingt solchen Forderungen widersprechen!!! Auf keinen Fall sich hinreißen lassen und derartigen Unsinn bezahlen. Die machen Millionen mit unserer Gutgläubigkeit. Was man nicht genutzt hat muss man auch nicht bezahlen. Ein ganz einfaches Prinzip. Alles andere ist falsch!

  • #28

    SHADDIK (Donnerstag, 19 Februar 2015 16:01)

    Werde mittlerweile ständig zwischen O2 und Netmobile hin- und hergeschickt, klären sie das mit dem Drittanbieter und der reagiert nicht netmobile sagt da muss O2 was machen, O2 reagiert nicht auf de Widerspruch und sperrt das Internet, macht falsche Aussagen und Versprechen....Internet wird freigeschaltet dann wieder nicht da die 100 Euro nicht beglichen sind etc etc etc.....Netmobile macht noch nen kompetenten Eindruck und O2 eher den mit dem Drittanbieter unter einer Decke stecken Eindruck.....gibt da noch andere Probleme mit O2 da bin ich jetzt gesamt bei 581 Euro um die ich verarscht/betrogen wurde, werde dann wohl Anzeige erstatten....mitte nächster Woche, wenn es sich nicht klärt

  • #29

    SHADDIK (Montag, 23 Februar 2015 13:25)

    Das Bürokratentennis geht in die 2. Runde, plötzlich wolle man mir eine Kulanz einräumen von 30 € und nun ist der direkte Ansprechpartner doch wieder die Net Mobile AG..... werde nun die wieder anschreiben, denke mal bei der schnellen Kulanzbereitschaft geht noch mehr ;-)


    Sehr geehrter Herr XXX,

    unser Verlagshaus ist Diensteanbieter für Telefonmehrwertdienste. Unsere Services umfassen Astrologie, Horoskope, Chat, Dating, Telefonerotik, Logos, Klingeltöne, Kleinanzeigen usw. Unter der Kurzwahl 99999 erreichen Sie unsere Astro- und Chatdienste.

    Für Fragen des Verbindungsaufbaus und des Inkassos zu unseren Services sind wir nicht zuständig. Um es plastisch auszudrücken: wir nehmen nur den Hörer ab, wenn es klingelt. Für Einzelverbindungsnachweise oder Abrechnungsfragen ist daher die Telefongesellschaft des Anrufers der richtige Ansprechpartner. Diese führt gemeinsam mit dem technischen Dienstleister net mobile AG den Nachweis darüber ob der fragliche Anruf stattgefunden hat.

    Der dhd-Verlag ist in Ihrem Fall bereit, auf einen Teil der angefallenen Gebühren zu verzichten. Wie bereits beschrieben, werden diese, nicht ausschließlich vom dhd-Verlag erhoben. Wir können natürlich nicht über Gelder verfügen die die net mobile bzw. Ihr Mobilfunkprovider eingenommen haben. Daher sind wir aus Kulanz und ohne Anerkennung einer Rechtspflicht bereit, Ihnen einen Teil der Gebühren in Höhe von 30,- Euro zu erstatten. Wenn Sie damit einverstanden sind, teilen Sie mir für diesen Zweck noch Ihre Bankverbindung mit.

    Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.




    Mit freundlichen Grüßen,


    Meryem Heithölter
    Audiotex Abteilung

    Tel.: 0511-390 91-193

    www.dhd24.com

    der heisse draht Verlagsgesellschaft mbH & Co.KG
    Drostestr. 14, 30161 Hannover
    Registergericht: Hannover HRA 25407

    Persönlich haftende Gesellschafterin: der heisse draht Verwaltungsgesellschaft mbH, Hannover
    Registergericht: Hannover HRB 55245

    Geschäftsführer: Rolf Culmann

  • #30

    R.Roos (Freitag, 10 April 2015 15:22)

    Bin auch Opfer der Verbindung Net-Mobile + O2 (Viag-Interkomm) : Mir wurde im Winter 13 ebenfalls eine Rechnung über ein Premium gespräch gestellt, welches etwas unter einer Stunde (59,4x Min) gedauert haben soll. War auch nicht unter Anrufliste. Art und Anbieter des Anrufes konnte mir bis dato immer noch nicht mitgeteilt werden. Strafantrag wurde gestellt.

  • #31

    w.speer (Sonntag, 10 Mai 2015 09:20)

    Ich habe mich erfolgreich gewehrt! Trotz Drittanbietersperre haben die die gleich Masche abgezogen. Nichts hat eine Anzeige bei der Bundesnetzagentur oder der Polizei gegen die Net Mobile gebracht.

    Die gesamte Historie habe ich unter der Überschrift "keine Hilfe bei 99999 Abzocke" bei dooyoo mit der Suchnummer 1637095 geschrieben:

    Tenor: eine kostenlose Drittanbietersperre erspart einem jegliche Abzocker

  • #32

    Johannes D. (Sonntag, 05 Juli 2015 19:59)

    Meine Ehefrau hatte einen Mobilfunkvertrag bei O2.
    In den Rechnungen vom Oktober und November 2012 tauchten ominöse Positionen von Drittanbietern auf - Dienste, die meine Frau nicht in Anspruch genommen hat.

    Mega Company 22.09.2012 18:06:27 Uhr 54:26 Minuten 91,9748 € Netto
    Amano GmbH 16.10.2012 13:09:49 Uhr 10:01 Minuten 18,3950 € Netto
    Amano GmbH 16.10.2012 13:10:16 Uhr 09:44 Minuten 16,7227 € Netto

    Nach einer Reklamation und Anschlusssperre verlangt O2 ca. 1000 € Schadenersatz!
    O2 hat geklagt!
    Die Gerichtsverhandlung wird am 07.07.2015 um 10 Uhr beim Amtsgericht in Wiesloch (Baden-Württemberg) stattfinden.
    Aktenzeichen 4 C 154/14

  • #33

    Nina S. (Freitag, 14 August 2015 22:04)

    Mir ist es leider auch passiert, bin aber mitlerweile nicht mehr sicher, ob ich mich versehentlich draufgesetzt habe.... Leider kann ich die Rechnung über 100 Euro kaum bezahlen.... Ich empfinde es aber als betrügerisch, dass man dann zu einem Drittanbieter gerät, die so einfach wählbar sind.

  • #34

    PeterF (Samstag, 22 August 2015 08:43)

    Ist es nicht allein schon wundersam, daß die angeblich geführten Gespräche, in auffälliger Häufung immer wieder die nahezu gleiche Dauer gehabt haben sollen?
    Und das die geforderten Beträge auch immer wieder fast auf den Cent identisch sind? Da sind doch offeensichtlich kriminelle am Werk. Warum wird der Bürger damit, auf fast aussichtslosem Posten, alleine gelassen. Warum ist das kein Fall für polizeiliche/staatsanwaltschaftliche Ermittlungen? Das klingt doch wie eine glatte Kapitulation vor gewissenlosen Betrügern!

  • #35

    Ilona (Mittwoch, 02 September 2015 19:36)

    Mir ist es gerade auch passiert. Leider habe ich es viel zu spät gemerkt und erst nach ca. 40 Minuten den Anruf abgebrochen! Entsetzlich! Bin gespannt auf die nächste O2 Rechnung...

  • #36

    Uwe B. (Sonntag, 20 September 2015 20:41)

    Kann es sein, daß es am Handy lag??
    Ein Bekannter hatte wiederholt das selbe Problem. Nun haben wir bei seinem Handy festgestellt, daß dieses Modell (Samsung C3350 - vllt. gibt es auch andere) trotz Tastensperre in der Lage ist, einen "Notruf" abzusetzen.
    Dazu muß lediglich eine Zifferntaste öfters gedrückt werden (z.B. die 9, die ja am Rand liegt). Nun erfolgt eine Abfrage ob ein Notruf abgesetzt werden soll mit der Auswahlmöglichkeit Ja / Nein. Erfolgt keine Eingabe so wird die Tastensperre aufgehoben und es wird automatisch die Nummer gewählt die dann blind eingetragen wurde.
    Auf diese Weise kann ein "Hosentaschenanruf" erfolgen, der ins Geld geht...

  • #37

    Iris W. (Mittwoch, 23 September 2015 11:25)

    Als Kundin von O2 habe ich ebenfalls eine Rechnung von über 100 Euro bekommen.
    Mein Handy ist kein Smartphone, sondern ein Outdoorhandy. Ich soll an meinem Geburtstag eine Stunde telefoniert haben. Drücke ich auf dem Telefon die 9 mehrfach hintereinander, so lande ich bei einer Nummer, die in meinem Telefon eingespeichert ist. Gibt es noch jemanden, der auch an seinem Geburtstag gehackt wurde?
    Ich habe Anzeige erstattet.

  • #38

    Doreen (Samstag, 26 September 2015 11:00)

    Ich habe gerade meine September-Rechnung (August 2015) von 1&1 bekommen. Ein Posten davon 117,49 für 59 Minuten mit der Service-Nr. 99999.
    Im Einzelnachweis ist aber ersichtlich, dass ich innerhalb dieser Stunde wirklich mehrmals telefoniert habe mit einer mir bekannten Nummer. Also nix mit Hosentaschenanruf.
    1 & 1 prüft dies. Ich bin gespannt!

  • #39

    Bernd III (Freitag, 09 Oktober 2015 00:49)

    Habe auch eine Forderung der netmobile über 100,30 EUR auf meiner Telekom-
    Rg. Leider geben sich alle Provider ohne Ausnahme für die Einziehung solcher
    abstrusen Forderungen gerichtsbekannter Krimineller her. Es sind immer 59
    Minuten, da dann die Verbindung automatisch getrennt wird -immerhin, aber
    warum nicht früher? Hosentaschencall bei meinem Alt-Nokia Handy evtl.
    denkbar, aber im Anrufspeicher nichts...Soll lt. EVN 88xxx gewählt haben.
    Evtl, habe ich Glück weil Telekom ebenfalls für exakt denselben Zeitraum von 59 Minuten 14,3781 EUR also 0,2437 ct. pro Minute außerhalb meines Minutenguthabens abgerechnet hat. Und nochmal 59 Minuten a 1,99 für
    Nep ala netmobile können dann ja denklogisch nicht angefallen sein.
    Habe Lastschrift insgesamt widerrufen (Teilwiderspruch ja leider nicht möglich) und werde die Rechnung der Telekom inkl. der ärgerlichen 14,38 EUR zahlen.
    Denke, dass hier der stereotype Verweis auf Abklärung mit netmobile durch telekom nicht funktionieren wird, da man wohl kaum eine Leistung für denselben Zeitraum durch Drittanbieter befürworten kann, den man selbst schon abgerechnet hat.
    Bin gespannt auf die Reaktion der Telekom, ich werde berichten.

    PS: Herr RA Hollweck, Sie hatten beklagt, dass die Anwälte dieser Subjekte
    die Nutzerrechte negieren und so tun, als seien die Forderungen unbestritten.
    Dahinter steht, dass diese Typen insbes. auch Inkassobüros aufgrund angeblich unbestrittener Forderungen bei der Schufa eine MalusEintrag ablassen können und Sie wundern sich dann, warum Ihre Kreditkarte plötzlich nicht mehr funktioniert (im Auslandsurlaub die Katastrophe).
    Hatte dies Vergnügen mit einer vermeintlichen Forderung von UNISTER (die berüchtigten Reiseportale)und es war ziemlich aufwendig (u.a. Drohnung mit Strafanzeige wg. Nötigung, um dies wieder geradezubiegen, bin selbst Jurist a.D.)
    Also immer wieder und ausdrücklich widersprechen. uns sich das bestätigen lassen.











  • #40

    Jonny (Dienstag, 27 Oktober 2015 13:19)

    Ich habe meinen Provider inzwischen aufgrund der entstandenen Kosten, die mir durch die Abwehr von Forderungen wegen des "Hosentaschenanrufs" entstanden sind, verklagt. Eine Entscheidung sollte in Kürze fallen. Passende Urteile gibt es zu dem Thema ja reichlich, z.B. dies hier vom BGH: http://lexetius.com/2012,2591
    Viel Erfolg allen Betroffenen!

  • #41

    Martin (Freitag, 11 Dezember 2015 09:08)

    Habe das selbe Problem mit mr. next iD gmbH mit auch diesem ominösen Betrag von € 100,30 - ohne bis heute zu wissen welche Gegenleistung ich bekommen habe. Es wäre sicher an der Zeit, dass jemand diesen Verbrechern, die normale Bürger, die mit ehrlicher Arbeit ihr Geld mühsam verdienen, so abzocken, das Handwerk legt

  • #42

    Mike (Mittwoch, 10 Februar 2016 16:28)

    Bin gestern durch Anruf von 77777 5,17€ losgeworden, trotz eingeschalteter Tastatursperre. Gott sei Dank, war auf Prepaidkonto nur 5,20€. Habe für alle Handys eine Anrufrufsperre für Drittanbieter einrichten lassen. Das Einrichten dauert bei Aldi-Talk max. 48h Anruf 1157 Kosten einmalig 49ct. Damit kann mann halt das Handy nicht mehr für das Bezahlen von Fahrkarten etc. nutzen, aber solange das Risiko beim Verbraucher liegt, kann ich gut und gerne auf solche Dienste verzichten. Mittlerweile gibt es speziell präparierte SMS/MMS um auch Nicht-Smartphone zu manipulieren.

  • #43

    Peter (Donnerstag, 03 März 2016 15:48)

    Nun ist meinem Sohn das gleiche widerfahren. Anbieter O2
    Er hat aber zu dieser Zeit geschlafen.

    Verbindungen an Premium Kurzwahl* 41,8065
    Datum Uhrzeit Rufnummer/Anbieter Dauer Betrag
    24.01.2016 01:15:43 Anruf zu 99999/net mobile AG 00:24:14 41,8065

    Ich werde Widerspruch einlegen.

  • #44

    Claudia (Montag, 14 März 2016 13:08)

    Anbieter 02: Auch ich soll gut 200 Euro für einen Anruf bei der Nummer 999999 bezahlen. Zur fraglichen Zeit saß ich aber mit mehreren Freunden beim Abendessen!

  • #45

    Nicole (Montag, 11 April 2016 18:18)

    So, mir ist es heute auch passiert. Plötzlich höre ich, wie es in meiner Hosentasche rumquatscht. Was aber eigentlich überhaupt nicht passieren kann, weil ich ein altes Samsung - Klapphandy habe und wenn das zugeklappt ist, gibt´s auch keine Verbindung.
    Jedenfalls wurde erstmal im Minutentakt 13mal meine Mailbox angerufen, die es aber überhaupt nicht gibt, weil ich sie abgeschaltet habe.
    Unmittelbar danach rief es dann die Nummer 11111 an. Zum Glück hörte ich es nach 20 Min. herumquaken und schaltete es sofort aus.
    Warte jetzt auf die Rechnung und werde Widerspruch einlegen.
    Ich könnte kotzen - da muß man seine eh schon knappe, wertvolle Lebenszeit mit so einem Quatsch verbringen !!!

  • #46

    Dirk (Mittwoch, 27 April 2016 17:43)

    Hallo,

    ich bin im Bereich Softwareentwicklung tätig, habe auch schon auf Android (WICHTIGE FRAGE: GIBT ES HIER LEUTE, DIE IOS, APPLE, EINSETZEN?) spaßeshalber Apps erstellt und habe einen Sonderfall mit Net Mobile und O2 erlebt, der zu Aufklärung der Sache eventuell beitragen könnte. Ich hoffe, ich kann den Sachverhalt halbwegs verständlich darstellen.

    Ich hatte 2 Sim Karten in einem Handy "A", nämlich eine O2 Zusatzkarte aus einem "Internet-L" Vertag (oder so ähnlich) und eine O2-Loop-Prepaid Karte. Neuerdings gibt es Smartphones, die 2 SIM Karten händeln können. Die Internetverbindungen auf diesem Handy "A" liefen über die Zusatzkarte, weil ich da eine Flatrate hatte.

    Die Hauptkarte des Internet-L Vertrags war in Handy "B". Alle SMS, die an die entsprechende Nummer des Internet-L Vertrages gingen, wurden von diesem Handy "B" empfangen, da das standardmäßig so eingestellt ist. Ich habe auf Handy "A" jedenfalls nie eine SMS auf diese Nummer empfangen.

    Irgendwann ging auf Handy "B" (mit Internet-L-Hauptkarte) eine SMS ein, in der vom Abschluss eines "Abos" die Rede war. Meine Lebensgefährtin, die dieses Handy verwendet hat, rief mich darauf hin an und fragte mich, was sie davon halten sollte. Ich meinte, das wäre nur SPAM. Also besser nicht darauf reagieren und auch auf keinen Link oder so klicken. Das würde ich übrigens auch heute noch so empfehlen.

    Jetzt erhielt ich auf Handy "A" (also auf die O2-Loop Nummer!) in der Folgezeit immer mal wieder irgendwelche dubiosen und kryptischen SMS mit links, die ich ebenso ignoriert habe. Erst im Nachhinein, sehr viel später, nachdem ich die Rechnung von O2 erhalten habe, wurde mir klar, dass diese beiden Dinge zusammengehörten.

    Das heißt: Die Bestätigung des angeblich geschlossenen Vertrages wurde per SMS an die eine Rufnummer (mit Internet L) versandt, während die so genannte "Leistung", also die Spam SMS von Net Mobile an eine andere Nummer, nämlich an die des O2-Loop Vertrags gesandt wurde.

    Und es gibt in meinen Augen nur eine Möglichkeit, die die Sache erklären kann. Eine App auf Handy "A" hat sich beim Auslesen der Daten, also der Telefonnummern vertan, und trug die eine Nummer als die Nummer ein, an die die Vertrags-Bestätigungs-SMS versandt wurde, während die andere Nummer in der Datenbank als Empfangsnummer eingetragen wurde. Zumindest irgendwie so in der Art.

    Fazit, weswegen auch die Frage nach dem Betriebssystem eine Rolle spielt: Eine App, und so ziemlich jede App verlangt mittlerweile extreme Zugriffsrechte auf das Handy, baut von Zeit zu Zeit eine Verbindung zu einem Net Mobile Server auf. Dieser wählt per Zufallsgenerator Handys aus, die dann die entsprechende Nummer anwählen. Wie das geht, sieht man z.B. hier http://www.askingbox.de/tutorial/android-programmierung-telefonnummer-waehlen-und-anrufen

    Jetzt wäre interessant, welcher Nutzer zum Zeitpunkt des Anrufs welche App installiert hatte. Dann müsste man allerdings auch noch google zwecks Quellcode kontaktieren. Und dann kann man zu Staatsanwalt und hoffen, dass diese Leute ihre gerechte Strafe erhalten.

    mfg

    Dirk

  • #47

    O2 geschädigt (Mittwoch, 18 Mai 2016 13:39)

    O2 sind Kunden völlig egal: Abzocke mit Drittanbietern

    Ich habe angeblich folgende Abos für 4,99€/Woche abgeschlossen.
    net mobile AG/Mobile Minded/GSM-ABO-Video/BUMBALE . 4,9900
    MoCoPay GmbH/NTH Media/GSM-ABO-Games&Quiz/Gga . 4,9900

    Erklären kann ich das höchstens mit Hosentaschen-Anrufen. Ich habe Rechnung angefochten und bei den Anbietern zur Sicherheit auch widerrufen und vorsichtshalber gekündigt sowie Drittanbieter-Sperre einrichten lassen. Zusätzlich habe ich mir die Rechnungsbeträge wieder zurückgeholt und nur den legitimen Betrag überwiesen. Mein Jahresvertragswert beträgt bei O2 900€/Jahr für 2 Handyverträge und DSL. In allen Gesprächen blieb O2 stur. Als nächstes wollen Sie mir das eingeforderte technische Protokoll zusenden. Von mir aus zahl ich dann die 60€, aber das war es dann. Werde wechseln. Wie dumm muss man eigentlich als Firma sein, dass man wegen so etwas seine Kunden verliert.

    mfg, Marcus

  • #48

    Jörg (Mittwoch, 01 Juni 2016 15:41)

    Bei mir ist der Anbieter o2 und der Drittanbieter ebenfalls die net mobile AG. Die anscheinend von mir gewählte Nummer ist die 99999. Ich habe zu dieser Zeit tatsächlich einen Hosentaschenanruf getätigt, allerdings nicht an die 99999 wie der o2-Einzelnachweis angibt, sondern an einen Eintrag im Telefonbuch meines Iphone. Es handelt sich um die Nummer eines ehemaligen Geschäftspartners in Hamburg, die ich in der Vergangenheit öfter versehentlich aus der Tasche angewählt habe. Um die Nummer zu behalten, aber niemanden mehr zu belästigen, hatte ich irgendwann ein paar Buchstaben (wwwwww040......) davorgespeichert. So dachte ich auf der "sicheren" Seite zu sein... Gut, der Buchstabe w steht im Handy auf der 9, da es aber 6 Ws in meinem Telefonbuch sind, können die schlecht in fünf mal die 9 übersetzt werden.

    Bei den Mobilfunkanbietern scheint man in den Verwählkünsten der Kunden ein unseriöses Geschäftsmodell entdeckt zu haben. Statt "kein Anschluss unter dieser Nummer" abzuspielen, routet man empfängerlose Nummern kurzerhand zu den "Mehrwertdienstleistern", mit denen man dann die Beute teilen kann.

    Kriminelle soweit der Handyempfang reicht.

  • #49

    Petra Nodoph-Kansier (Samstag, 15 Oktober 2016 19:01)

    Heute habe ich festgestellt, dass ich angeblich die 99999 Rufnummer angewählt habe und nur soll ich 100,36 € bezahlen. Ich habe eine Tastensperre, die sofort reagiert und diese Nummer habe ich nie gewählt!!! Das kann doch nicht wahr sein, dass O2 da nicht reagiert!

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